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Beschreibung des Themas Beschreibung des Themas bearbeiten
Das Himmelclanlager liegt in einem großen Felsenkessel, dessen Wände viele Schweiflängen hoch sind, wodurch man sie nicht erklimmen oder hinauf springen kann. Es gibt einige Büsche und Höhlen, die den Katzen Schutz bieten und die Bauten bilden.
Unter der Hochinsel liegen der Anführer- und Schülerbau.
Von der Hochinsel ausgehend gibt es eine Steinbrücke zu einem neben dem Lager gelegenen Plateau mit einer kleinen Wasserstelle.
In großen Büsche an der Felswand liegen die Kinderstube und Ältestenbau in einer Felsnische der Heilerbau.
In einer großen, verschachtelten Höhle leben die Krieger
Zur ausführlichen Beschreibung
@Blaujunges
(gut geschlafen im eigenen Bett? ^-^)
Ich fühlte mich beobachtet von dem kleinen Kater und sein Blick war unglaublich durchdringend. Er schien meine Unsicherheit zu bemerken und sofort setzte ich mich aufrechter hin und erwiderte seinen Blick möglichst selbstbewusst. Ich war jetzt Schülerin. Ich war deutlich älter als er.
„Als Schülerin habe ich Aufgaben zu erledigen. Training, Patrouillieren, Jagen. Da kann man nicht die ganze Zeit im Nest rumliegen“, erwiderte ich mit fester Stimme.
Seine nächste Frage überraschte mich. War mir das etwa wirklich so sehr anzusehen? Kein Wunder dass Silvermoon mich so begrüßt hatte bei meiner Ernennung. Wenn sogar ein Junges mir meine Emotionen ansehen konnte…
Meine Ohren zuckten als ich ein Geräusch wahrnahm, doch mein Blick blieb auf den Kater gerichtet.
„manchmal vermisse ich es in der Kinderstube zu sein…genieß deine zeit da…sie ist schneller vorbei als du denkst“, miaute ich mit einem vorsichtigen, traurigen Lächeln.
Honigpfote - Minzpfote - Kastanienjunges

@Honigpfote als Honeykit (können wir so machen :) )
Schon wieder hatte ich etwas nicht richtig gemacht, denn Honeykit stolperte von mir herunter. Ein Anflug von Frustration und Genervtheit traf mich, sodass ich aufstöhnte und mich wieder auf den Bauch rollte, das andere Junge ein wenig finster anstarrte. Was war denn bloß los mit ihr? Konnte sie das etwa nicht? Spielen? Welche Katze hatte denn noch nie gelernt, zu spielen? Hat sie überhaupt Geschwister? Wenn nicht, würde das einiges erklären. Dafür schlug Honeykit nun aber doch zu, aber mit Worten. Anstrengend. Ich? Ich war anstrengend? Empört schnappte ich nach Luft, starrte die Ältere an. Ich wusste, dass das kein lobendes oder gutes Wort war. Gut, ich war anstrengend, aber es war fies, so etwas einfach so zu sagen! Das werde ich Mama und Papa sagen! „Und du bist … du bist … voll öde! Und langweilig!“, entgegnete ich beleidigt. Pff! „Ich gehe zu meinen Geschwistern. Die sind cool.“ Und damit rappelte ich mich auf und entfernte mich abrupt von Honeykit. Pff. Diese Clankatzen waren alle seltsam! (Oh Gott, die Arme hat ja noch Silvermoon als Mentorin xD)
@Baumjunges
Nach meiner Begegnung mit Honeykit war ich geknickt. Wirklich geknickt und beleidigt. Klar, ich wusste, dass ich irgendwie anstrengend und viel war, aber selbst meine Geschwister hatten so etwas noch nie zu mir gesagt. Möglicherweise, weil ich bei ihnen viel gewillter war, mich ihnen unterzuordnen und für sie zu sorgen. Aber Clankatzen waren seltsam. Sie gehörten nicht zu uns. Eigentlich war ich auf der Suche nach Mama oder Papa, damit ich ihnen von Honeykit erzählen konnte, aber das aufblitzen eines roten Fells lenkte mich ab. Sofort stieg meine Laune wieder bei diesem gewohnten Anblick. „Baum!“, rief ich aufgeregt und sprang auf meinen Cousin zu, der eigentlich eher ein Bruder für mich war.
Früher hatte ich ihn immer als meinen Bruder betitelt, genau wie Klein. Sie waren zusammen in unserem Nest gelegen, aber je älter wir wurden, desto mehr konnte man sehen, dass Mama und Papa sich um die zwei Kater nicht so sehr kümmerten, wie um uns. Beim gemeinsamen Training fehlten sie, sodass bald ersichtlich wurde, wieso: Baum und Klein waren die Söhne unserer Tante und damit unsere Cousins. Aber mal ehrlich … in meinem Herzen waren sie meine Brüder.

XOXO, Gossip Girl


© printscreen-kii | deviantart

@Twilightkit
Ich starrte sie einfach nur an als sie jetzt so herumstammelte. Okay, vielleicht war es nicht sonderlich nett gewesen, sie als anstrengend zu bezeichnen…aber ihre Unfähigkeit einfach mal Ruhe zu geben oder mich nicht ständig anzugreifen, war tatsächlich anstrengend. Von dem ersten Moment als wir uns begegnet waren.
Ich sah ihr nach als sie davonlief. Zu ihren Geschwistern. Sollte sie doch mit denen kämpfen. Wenn die alle so waren wie sie, dann hätte sie sicher Spaß. War mir nur recht.
Doch trotzdem hinterließ das alles ein ungutes Gefühl. Vielleicht hätten wir uns besser verstanden, wenn wir nicht solch einen start miteinander gehabt hätten…war ich zu scharf mit ihr gewesen?
All diese Gedanken schwirrten durch meinen Kopf und ich ließ mich wieder zu Boden sinken, in eine ähnliche Position in der mich Twilightkit angetroffen hatte und schloss meine Augen.
—RPG Ende—
Honigpfote - Minzpfote - Kastanienjunges

Morningkit mit @Blaujunges
Ihre Pfote senkte sich wieder und gespannt begann Morningkit zu warten; auf das, was nun passieren würde. Und tatsächlich, wurden ihre heimlichen Erwartungen nicht enttäuscht! Erst durchfuhr ihr Wurfbruder nur ein leichtes Zucken, dann jedoch schien das Leben in seinen dunklen Pelz zu kriechen und schließlich öffnete er die kittenblauen Augen, wenn auch noch ein wenig verschlafen.
Doch, Blaujunges war tatsächlich wach! Deutlich zufrieden überkam sie ein Schnurren - leise, doch es versetzte ihren ganzen Körper in eine wohlige Vibration und senkte sich auch über ihren Bruder. Mit einem sachten Plumps ließ sie sich nach hinten fallen und landete wieder auf ihrem Hinterteil. "Ich will... zu Papa", antwortete sie, der Weg ihres Blickes verriet jedoch, dass sie diese Aussage nur aus Mangel an passenderen Wörtern gewählt hatte. Zu Papa... damit meinte sie raus, dahin wohin immer die ganzen großen Katzen verschwanden und von wo die noch größeren Katzen auch tagtäglich erschienen, um die Kinderstube zu besuchen. So wie es ihr Vater Voidwalker eben auch tat. Fragend legte sie den Kopf schief, imitierte damit die Geste ihres Bruders. "Du auch?", formulierte sie schließlich ihre Frage, wobei es vielmehr wie ein Befehl, oder eher eine Empfehlung klang. Sie hatte keine Lust, alleine auf Erkundungstour zu gehen und das aus mehreren Gründen. Forschend wanderte ihr Blick wieder über ihre restlichen Geschwister, doch keine Regung, die ihre Hoffnung auf noch mehr Begleitung schüren sollte. Den indirekten Einwand, dass es noch dunkel war, sah sie als kein Hindernis. Auch, wenn sie keine Antwort darauf wusste, warum sie schon wach war - eine Frage, die sie kurz in Grübelei versetzte... Sie war wach, er war wach - da konnten sie doch jetzt starten! Auch im spärlichen Licht der Kinderstube konnte man den Tatendrang erkennen, der trotz so früher Stunde schon in ihren Augen funkelte, erwartungsvoll blinzelte sie ihren Bruder an.


Pb by TheFluffyRapt0r
Fullbody by @Ragnar

Blaujunges mit @Honigpfote (Na klar, viel besser xD)
Ich bemerkte, wie Honigpfote sich aufrechter setzte, ihre Unsicherheit versuchte sie mit einer festeren Haltung zu verbergen. Ich registrierte die Veränderung und nickte innerlich. Sie wollte stark wirken.
Ich verstand. Aufgaben. Das klang nach etwas, das geplant und durchgeführt werden musste. Interessant. Ich legte meinen Kopf wieder leicht schief und fixierte sie mit meinem ungleichen Blick. Meine Ohren zuckten kurz, als ich ein leises Geräusch hörte, aber meine Aufmerksamkeit blieb ganz bei ihr.
Ich sah sie an, meine kleinen Augen musterten ihr trauriges Lächeln. Vermissen? Genießen? Diese Konzepte waren noch neu für mich. Warum sollte man etwas vermissen, wenn es vorbei war? Und warum sollte ich etwas genießen, das noch da war? War nicht das bloße Sein schon genug? Oder war es jetzt besser als es später sein wird? War es vielleicht das?
Ich verstand ihre Melancholie nicht vollständig, aber ich spürte ihre Präsenz. Es war ein Gefühl, das ich zu katalogisieren versuchte, wie all die anderen Informationen, die ich über die Welt sammelte.
„Warum vermisst du es?“, fragte ich schließlich, meine Stimme ruhig und ohne Spur von Emotion. Ich neigte den Kopf noch ein wenig mehr, mein Blick unverwandt. „Ist es dort… besser?“
Blaujunges mit @Morningkit
Ich sah, wie Morningkit sich zurückfallen ließ, ein leises Schnurren, das ihre ganze kleine Gestalt vibrieren ließ, breitete sich auch über mich aus. Sie antwortete nicht sofort auf meine Frage, warum sie wach war. Stattdessen sagte sie: „Ich will… zu Papa.“ Ihr Blick wanderte dabei zum Eingang der Kinderstube, und ich spürte, dass „zu Papa“ mehr bedeutete, als nur zu Voidwalker zu gehen. meinte sie ins Lager, wo all die anderen großen Katzen sind? Ich legte den Kopf schief und sah sie an, um ihre Bedeutung zu entschlüsseln.
Dann legte sie ihren Kopf schief, imitierte meine Geste, und fragte: „Du auch?“, wobei es weniger eine Frage als eine nachdrückliche Empfehlung war.
Ich blinzelte und musterte sie. Rausgehen? In diese unbestimmte, unbekannte Welt? Der Gedanke war… neu. Ich war noch nie außerhalb der Kinderstube gewesen, außer in Mamas Pfoten, und die Gerüche und Geräusche von draußen waren ein wildes Durcheinander, das ich noch nicht sortieren konnte. Ich zog meine Nase kraus. Es klang nach etwas, das man planen musste. Und ich war ein Junges. Jungen gingen nicht einfach raus.
„Ich… weiß nicht“, murmelte ich, meine Stimme war leise. Ich leckte mir kurz über die Nase, während ich nachdachte. „Warum… warum willst du raus?“ Ich sah sie mit meinem ungleichen Blick an, meine Augen fest auf sie gerichtet. Das Gefühl von Mamas warmem Fell und die Sicherheit des Nests waren so vertraut. Was gab es da draußen, das besser sein sollte als das hier?


Morningkit mit @Blaujunges
Blaujunges' Ausdruck vertiefte nur die Fragezeichen auf Morningkits eigenen Zügen, zögerlich neigte sie ihren Kopf, schwenkte ihn auf die andere Seite, hielt jedoch den Kontakt zu seinen kittenblauen Augen aufrecht.
Ihr Bruder wirkte unsicher, als würde er nicht wirklich wissen, was er mit ihrer Bitte anfangen sollte.
Doch warum? Das sporadische Zucken von Morningkits Schweifspitze verriet, wie sehr sie sich darüber den Kopf zerbrach, während sie an ihrer eigenen Antwort bastelte, doch so richtig konnte sie es nicht verstehen.
Es war schwer, sich in die Pfoten ihres Bruder zu denken, vor allem, weil sie so überzeugt von ihrem Plan war - warum war Blau also am zögern? Tief in ihrer Gedankenwelt vergraben musste sich das Nestmaterial unter ihr einer Bearbeitung durch ihre Tatzen stellen.
'Warum?' Das hatte Blau sie gefragt, sein ungleicher Blick ruhte noch immer auf ihr. Morningkit musste nicht lange darüber nachdenken, warum sie raus wollte. Auch sie hatte die Kinderstube noch nie ohne die Begleitung von Mama verlassen. Es war immer wild und laut und viel gewesen, doch diese Ausflüge waren etwas, an das sie gerne zurückdachte. Sie hatten sie mit so vielen Fragen gefüllt.
Warum verdeckten die Wolken die Sonne? Schliefen die großen Katzen auch alle in einem großen Nest? Was überhaupt machten die großen Katzen den ganzen Tag lang? Wenn man sich ganz eng zu einer Kugel zusammenrollte, konnte man dann den Abhang im Lager herunterrollen, wie ein Moosball? Wie überhaupt spielte man mit einem Moosball? Und was versteckte sich eigentlich dort oben, wenn man sich traute den großen Baumstamm hochzuklettern?
Die Fragen waren viel, sowie vielseitig und Morningkit wollte es wissen - es. ALLES.
Auch jetzt befeuerte die Erinnerung daran ihre Entschlossenheit.
Sie fühlte es einfach. Dieses kribbelige Prickeln im Bauch, wann immer sie daran dachte, hinauszugehen und sich alles anzugucken. Doch es war schwierig etwas mit Worten zu erklären, was man einfach fühlte, vor allem, wenn man nur so wenig zur Verfügung hatte.
Kurz noch schien die kleine Kätzin zu zögern, dann jedoch legte sich Bestimmheit in den Blick.
Mit ihrem Ziel klar vor Augen rappelte sie sich auf. Ohne ihren Bruder würde sie nicht rausgehen. Und sie wollte raus - ja, wie sehr sie es wollte!
Es hieß also, Überzeugungsarbeit leisten. Als stünde ihr erster großer Kampf an, nahm die Kätzin einen tiefen Atemzug: "Weil... draußen ist es toll", begann sie mit gedämpfter, aber überzeugter Stimme, um nicht die allgemeine Ruhe zu stören, die noch dem Morgen geschuldet um sie herum herrschte, doch es gelang ihr nicht ganz, das Flüsterniveau einzuhalten. Sie überlegte kurz, ehe sie bekundete: "Ich will alles sehen!... Aber mit dir."
Fest legte sich ihr bittender Blick auf ihren Bruder, sonnig und bestimmt zugleich. Sie würde ihn mitbekommen, er würde mitwollen, ob er es nun wollte oder nicht!


Pb by TheFluffyRapt0r
Fullbody by @Ragnar

Blaujunges mit @Morningkit
Ich sah zu, wie Morningkits Ausdruck sich vertiefte, ihre kleinen Züge von den Fragezeichen, die sie innerlich zu wälzen schien, gezeichnet. Sie neigte ihren Kopf, schwenkte ihn auf die andere Seite, hielt aber den Blickkontakt mit meinen kittenblauen Augen aufrecht. Ich bemerkte das sporadische Zucken ihrer Schweifspitze - ein Zeichen von Anspannung oder Verwirrung, das ich langsam zu erkennen lernte. Sie schien sich wirklich den Kopf zu zerbrechen.
Plötzlich lag Bestimmtheit in ihrem Blick. Sie rappelte sich auf, und ich spürte eine Veränderung in ihrer Haltung. Ihr kleines Schnurren, das zuvor mein Fell durchzittert hatte, wurde deutlicher, fast wie ein Motor, der sich auf Touren brachte. Sie atmete tief ein, als stünde sie vor einer großen Aufgabe.
Ihr Blick legte sich fest auf mich, sonnig und bestimmt zugleich. Ich spürte die Stärke in ihrem Wunsch. Draußen ist es toll. Diese Worte waren neu, eine Aussage über etwas Unbekanntes. Sie wollte alles sehen, und sie wollte es mit mir.
Ich blinzelte langsam, meine ungleichen Augen fixierten sie. Der Gedanke, das Nest zu verlassen, war immer noch… Groß. Es war nicht meine Idee. Aber die Intensität ihrer Überzeugung war beeindruckend. Ich legte meinen Kopf leicht schief, mein Blick wanderte kurz zu ihren Augen, dann zum Eingang der Kinderstube. Dort draußen pulsierte die Welt, eine riesige, ungeordnete Ansammlung von Gerüchen und Geräuschen, die ich noch nicht sortieren konnte. Die Gerüche waren schärfer, die Geräusche vielfältiger – das Rascheln von Blättern, das Zwitschern ferner Vögel, der Geruch von feuchter Erde und etwas Wildem, Unbekanntem. Aber mit ihr? Die Sicherheit des Nests, Mamas warmer Körper, das war... bekannt.
„Alles... sehen?“, fragte ich leise, das Wort schmeckte seltsam auf meiner Zunge. Ich versuchte, die Informationen zu verarbeiten, die sie mir anbot. „Was ist ‚alles‘?“ Ich wollte eine genauere Definition. Ich wollte die Vorteile wisse, die große weite Welt dort draußen war beängstigend - der blaue Himmel wirkte bedrückend und die Katzen riesig. Die Sicherheit des Nests war etwas bekannten, was mir Vertraut war. Was bot das Unbekannte, das ihre Augen so zum Leuchten brachte? Ich spürte ein winziges, kaum merkliches Ziehen in meiner Brust - ein Gefühl, das der Neugier ähnelte, aber auch von einer vorsichtigen Skepsis begleitet wurde. Irgendwie wollte ich auch wissen, was dort draußen war, wollte die Welt erkunden - irgendwann musste ich das - aber irgendwie wollte ich es auch nicht. Mit meiner Schwester hingegen wäre es bestimmt machtbarer... „Na gut, ich komme mit, aber auch nur mit dir!" miaute ich mit fester Stimme, doch konnte man die Skepsis in ihr leicht heraushören. Sachte rappelte ich mich auf und trottete zum Ausgang, wo die feinen Leichtstrahlen der Sonne den Mossvorhang sachte durchbrachen und die Kinderstube in ein angenehmes Dämmerlicht hühlten.


RE: RPG Lager
inDer HimmelClan
von Cherrysong •

Cherrysong schnurrte. "Danke @Sausewind ", miaute sie, trank das Wasser und lächelte der Heilerin zu.
"Ich lege mich dann wieder hin, ja?"
Damit verließ sie den Heilerbau.
@Blaujunges
Cherrysong lag im Ältestenbau. Aber sie war wqch. Sie hatte zufällig gehört, dass Silvermoon erneut Junge bekommen hatte und überlegte, wann sie diese am Besten besuchen konnte.
Wie die Jungen wohl waren? Cherrysong schnurrte leise.
Ob diese wussten, dass sie eine Oma hatten?

Das tolle Bild hat @Lehmscherbe gemacht ♡



Blaujunges mit @Cherrysong
Der Wind heulte.
Kein vertrauter, milder Wind, wie er durch das Lager pfiff. Nein - dieser Wind brüllte, schnitt mir durch das Fell, trug Asche mit sich - oder war es doch Schnee? Ich wusste es nicht, denn noch nie habe ich Schnee gesehen. Der Schnee peitschte mir ins Gesicht, brannte in den Augen wie kalter Rauch. Der Boden unter meinen Pfoten bebte, als würde ein riesiges Tier hinter mir herjagen - doch es war kein Tier. Es war laut. Weiß. Endlos.
Ich schnappte nach Luft. Meine Lungen schmerzten. Ich war groß. Meine Pfoten wühlten sich durch den hohen Schnee, schwer und sicher. Mein Fell war schwarz wie Nacht, doch übersät mit weißen Punkten. Ringsum standen dunkle Bäume, hoch und fremd. Nadelbäume. Der Wind trug Gerüche mit sich, die ich nie kannte - Harz, Eis, Kälte.
Und doch wusste ich genau, wohin ich rennen musste. Mein Körper kannte diesen Ort. Mein Herz kannte diese Angst.
Dann kam das Dröhnen.
Tief. Grollend.
Ich blickte zurück - und sah nur Weiß.
Ich schreckte hoch.
Das Nest war warm. Zu warm. Kein Schnee, kein Wind, kein Donnern. Nur das leise Atmen meiner Wurfgeschwister, das Rascheln der Kinderstubenwände im Nachtwind. Mein Herz raste. Ich zitterte. Noch immer meinte ich, Schnee auf meinem Fell zu spüren, zwischen meinen Krallen. Aber das war unmöglich. Ich hatte noch nie Schnee gesehen. Keine Berge. Keine Nadelbäume.
Was… war das gewesen?
Ich starrte auf meine kleinen, rundlichen Pfoten. Sie waren hell, nicht schwarz - golden. Und meine Gestalt war winzig. Schwach. Kein starker Kater mit funkelndem Fell und Schnee in der Mähne.
Aber ich hatte es gespürt. Ich war er gewesen.
Ich stand auf, schwankte leicht, und schob mich aus dem Nest. Mein Herz fühlte sich an, als hätte es etwas verloren, das ich nie gehabt hatte.
„Mama?“, flüsterte ich in die Dunkelheit. „Ich… ich hab was Komisches geträumt…“
Meine Stimme zitterte. „Was ist Schnee?“ Doch es kam keine Antwort, sie war wohl gerade jagen oder bei meinen älteren Geschwistern...


RE: RPG Lager
inDer HimmelClan
von Cherrysong •

Cherrysong war schließlich doch aufgestanden und hatte sich zur Kinderstube begeben.
Die Junge schliefen alle, das war gut, den Silvermoon war nicht da. Wahrscheinlich brauchte sie frische Luft.
In dem Moment wachte eines der Jungen auf.
Und es fragte nach... Schnee? "Schnee entsteht, wenn es regnet, und es sehr, sehr kalt ist", miaute Cherrysong sanft und trat näher an das Nest.
"Keine Sorge... das passiert nur in der Blattleere"
Sie schnurrte, legte sich neben das Nest, um nicht bedrohlich zu wirken.
"Ich bin Cherrysong, deine Oma", stellte sie sich vor.
"Ich bin die Mama deiner Mama"

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RE: RPG Lager
inDer HimmelClan
von Cherrysong •


Blaujunges mit @Cherrysong
Kaum hatte ich die Frage ausgesprochen, spürte ich eine Präsenz am Eingang. Ein warmer, sanfter Geruch drang zu mir, anders als der meiner Mutter, aber dennoch beruhigend. Eine größere Katze trat näher mit roten Fell.
Ich sah auf. Es war eine Katze, deren Umrisse sich langsam schärften. Sie legte sich neben das Nest, und ein leises Schnurren erfüllte die Luft, das ein Gefühl von… Sicherheit auslöste, obwohl ich die Quelle noch nicht ganz verstand - eine art Sicherheit, die ich jetzt mehr denn je brauchte.
Blattleere? Wieder ein neues Wort, eine neue Information. Ich legte den Kopf schief, um die Bedeutung zu erfassen. Sie sah mich an, und ihre Augen strahlten eine ungewohnte Wärme aus.
Oma. Mama meiner Mama. Ich verarbeitete die Informationen. Das war eine neue Verbindung, eine weitere Linie in dem Geflecht, das ich Familie nannte. Sie war die Quelle dieses warmen Geruchs, dieses sanften Schnurrens. Ich musterte sie aufmerksam, versuchte, jedes Detail ihres Ausdrucks zu speichern, jede Facette dieser neuen Beziehung zu verstehen. Die Kälte des Traums wich langsam der Wärme ihrer Präsenz, doch die Frage, was Schnee wirklich war, und warum er sich so beängstigend angefühlt hatte, blieb in meinem kleinen Kopf bestehen.
Langsam kuschelte ich mich an die Katze an die ich jetzt oma nannte. „Schnee... Oma..." leise sprach ich die neuen Worte aus, bevor ich fragte: „Warum ist Schnee so laut und Schnell?" Bis jetzt wusste, ich noch nicht, was eine Lawine war...


RE: RPG Lager
inDer HimmelClan
von Cherrysong •

Als sich @Blaujunges an sie kuschelte, schnurrte Cherrysong lauter.
Es war schön, so schnell akzeptiert zu werden.
Doch als das Junge eine Frage stellte, stockte das Schnurren.
"Laut und schnell? Normalerweise ist Schnee kaum zu hören... ganz leise und langsam", überlegte sie.
"Woher kennst du den Schnee? Hast du jemanden darüber sprechen gehört?", fragte sie.
Das Junge war erst geboren worden, mitten in der Blattgrüne, konnte gerade sprechen. Woher kannte er Schnee? Cherrysong hatte lange nicht an Schnee gedacht... wusste nicht einmal mehr, wann das letzte Mal Schnee da gewesen war.
Schnee... Sie musste an Polarfuchs denken. Es war eine Tragödie, was mit ihm passiert war. Erst der Unfall und später sein Tod. Cherrysong wusste nicht einmal, wie er gestorben war.
Rasch schüttelte sie die düsteren Gedanken beiseite und lächelte dem Jungen zu.
"Nun, hier im HimmelClan gibt es keinen lauten Schnee", versprach sie.

Das tolle Bild hat @Lehmscherbe gemacht ♡



Blaujunges mit @Cherrysong
Ich spürte die Wärme von Cherrysongs Fell, als ich mich an sie kuschelte, und ihr Schnurren, das lauter wurde und eine beruhigende Vibration durch meinen kleinen Körper sandte. Es war ein angenehmes Gefühl, diese neue Verbindung, diese „Oma“.
Meine Ohren zuckten. Laut und schnell. Das war es gewesen in meinem Traum, das Dröhnen, das mich fast erdrückt hatte. Warum sagte sie, es sei leise und langsam? Das war eine Diskrepanz, die mein kleiner Verstand sofort registrierte.
Ihre Stimme klang jetzt anders, forschender. Ich spürte eine leichte Veränderung in der Luft, eine kaum wahrnehmbare Spannung. Wie konnte ich es kennen? Es war da gewesen, in meinem Kopf, dieses erschreckende, weiße Nichts. Ich hatte es gesehen, gefühlt, gehört, obwohl ich es noch nie erlebt hatte. Es war ein Chaos in meinem Kopf, eine Erinnerung, die irgendwie nicht meine eigene war.
Ich blinzelte langsam, fixierte ihre Augen. Wie sollte ich das erklären? Es war kein Sprechen, kein Hören. Es war Fühlen. Erleben. Aber das waren zu große Worte für meine noch kleine Zunge. Ich wusste nicht, wie ich das, was in meinem Kopf geschah, in Worte fassen sollte. Ich schüttelte kaum merklich den Kopf. „Nein… Ich…“, begann ich, meine Stimme stockte. Ich wusste nicht, wie ich es erklären sollte, dass es einfach da gewesen war. Es war frustrierend, etwas so Reales nicht beschreiben zu können. "Ich...ich... glaube, ich war nicht ich."


RE: RPG Lager
inDer HimmelClan
von Cherrysong •

@Blaujunges
Abwartend sah Cherrysong den Kater an. Sie ließ ihm Zeit zum Antworten.
Als er das tat, wurde ihr Blick weicher.
"Es war also ein Traum", miaute sie sanft.
//Ein Zeichen vom SternenClan? //, fragte sie sich.
Cherrysong stupste ihn sanft an.
"Was die Erklärung dahinter auch ist, wir finden es raus, okay? Ich hatte als ich jung war auch komische Träume... "
Damals, als sie vom SternenClan auserwählt worden war zum Clan zu kommen, um Heilerin zu werden... eine längst vergessene Zeit.
Sie seufzte. "Träume mögen groß wirken, beängstigend, aber sie können dir hier nichts tun, versprochen", schnurrte die rote Kätzin sanft.
"Du bist hier sicher... ich pass auf dich auf"

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Blaujunges mit @Cherrysong
Ich sah Cherrysong an, wie sie abwartend da saß. Als ich versuchte, meine seltsame "Erfahrung" zu erklären, wurde ihr Blick weicher, und das Schnurren, das ich so beruhigend fand, kehrte zurück.
Ein Traum. Das war das Wort dafür. Es fühlte sich nicht wie ein Traum an, es fühlte sich… Real an. Aber wenn sie es sagte, war es dann wahr? Ich versuchte, das Konzept des Traumes zu begreifen - ein Bild in meinem Kopf, das nicht wirklich existierte. Die Verwirrung in mir war groß, denn die Kälte und das Dröhnen waren so intensiv gewesen.
Meine Ohren zuckten. Sie hatte auch komische Träume gehabt. Das war eine neue Information, die sich in meinem Kopf festsetzte. Es bedeutete, dass ich nicht der Einzige war, der solche Dinge „sah“ oder „fühlte“. Das war… Beruhigend. Ein winziges Gefühl, das sich wie eine warme Flüssigkeit in meinem Bauch ausbreitete. Weniger allein.
Sicher. Das Wort hallte in meinem Kopf wider. Es war das, was ich im warmen Moos des Nests spürte, was Mamas Atemzug verhieß. Nun war es auch Cherrysongs Versprechen. Ihre Wärme, ihr Schnurren, die feste Zusage - all das schien die verbleibende Kälte des Traumes von mir abzuziehen. Die Angst, die sich kurz in mir festgesetzt hatte, löste sich, wie ein Tropfen Wasser auf trockenem Fell. Das Dröhnen schien in der Ferne zu verklingen, die weiße Leere zog sich zurück.
Ich kuschelte mich tiefer an sie. Ihr Geruch, der nach Wärme und etwas Süßem roch, erfüllte meine kleine Nase und verdrängte den kalten Geruch des Traumes. „Danke, Oma“, murmelte ich, meine Stimme war leise, fast verschluckt von ihrem Fell. Es war ein ungewohntes Wort, aber es fühlte sichr ichtig an. Ein seltsames Gefühl der Dankbarkeit breitete sich in mir aus, ein weiteres, das ich zu verstehen versuchte. Ich war hier sicher, unter ihrem Schutz. Für den Moment war das genug.


RE: RPG Lager
inDer HimmelClan
von Cherrysong •

Cherrysongs Herz schmolz richtig, als sich @Blaujunges an sie kuschelte und für einen Moment fühlte sie sich in die Zeit zurück versetzt, als Silvermoon noch ein Junges war.
Oder noch früher, als sie ihren ersten Wurf hatte. Esche und Wildfire waren lange erwachsen und trotzdem blieb dieses Gefühl immer noch in Cherrysong drinnen.
Sie musste blinzeln, als ihr Tränen hoch kamen.
"Versuch zu schlafen", flüsterte sie.
"Morgen zeige ich dir den Ältestenbau, damit du weißt, wo du mich jederzeit finden kannst, sollten die Träume zurück kommen", miaute sie sanft.
Cherrysong leckte dem Jungen kurz über den Kopf.
Sie nahm sich vor diese Traum Situation im Auge zu behalten. Vielleicht schickte der SternenClan eine Warnung? Aber warum an ein Junges? Erreichten sie Sausewind nicht? Oder war es nur die Fantasie eines Jungen? Nachdenklich beobachtet sie das Junge.
Das würde sich alles erst zur richtigen Zeit herrausfinden. In ihrer Zeit hatte Cherrysong lernen müssen, dass der SternenClan nicht sehr direkt war, was seine Nachrichten anging.

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Blaujunges mit @Cherrysong
Ich spürte, wie Cherrysongs Körper kurz zuckte, dann spürte ich ihre Zunge sanft über meinen Kopf gleiten. Es war ein ungewohntes Gefühl, aber es war warm und weich.
Der Ältestenbau. Ein Ort. Sie würde mir einen Ort zeigen, an dem ich sie finden konnte. Sollten die Träume zurückkommen. Sie verstand, dass sie vielleicht zurückkommen könnten, auch wenn sie mich gerade beruhigt hatte. Das war gut. Das bedeutete, ich musste nicht mehr so viel Angst haben, wenn sie wiederkamen.
Ich kuschelte mich noch tiefer in ihr warmes Fell. Ihre Nähe, ihr Versprechen, der sanfte Geruch - all das wirkte wie ein schwerer Schleier über meinem noch immer aufgewühlten Geist. Die Bilder vom kalten, lauten Schnee waren jetzt weit weg, nur ein fernes Echo in meinem Kopf. Ich ließ meine Augen langsam zufallen. Schlafen. Ich würde es versuchen. Und morgen würde ich einen neuen Ort lernen, einen sicheren Ort, wo ich meine Oma finden konnte. Das war ein Plan.


RE: RPG Lager
inDer HimmelClan
von Cherrysong •

(@Blaujunges wollen wir nen Zeitsprung machen? )
Cherrysongs Schnurren wurde leiser, als sie merkte, dass der kleine Kater langsam einschlief.
Und sie beschloss, die restliche Nacht hier zu bleiben und aufzupassen.
Sie beobachtete die Jungen, dachte nach, wie es ihnen in der Zukunft gehen würde. Sie hoffte, dass die Junge es alle schaffen würden, aber wusste auch, dass das unmöglich war.
Trotzdem hoffte sie es. Hoffte, dass sie Schüler werden durften, lernen durften, dass alles gut werden würde.

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Blaujunges mit @Cherrysong (Sehr gerne :))
Cherrysongs Schnurren wurde zu einem sanften, beruhigenden Summen, das mich wie eine warme Decke einhüllte. Ich spürte, wie meine Oma sich nicht regte, ihre Wärme blieb fest an meiner Seite. Ihre Präsenz war wie ein Anker in der noch immer fremden Dunkelheit. Die Angst vor dem kalten, lauten Schnee verblasste, wurde zu einem fernen Echo, das von ihrem gleichmäßigen Atem übertönt wurde. Ich ließ mich in den Schlaf fallen, getragen von ihrem Versprechen der Sicherheit.
Ein warmer, sanfter Lichtschein kitzelte meine geschlossenen Augenlider. Ich spürte ein neues Gefühl in der Luft - nicht die dunkle, beruhigende Stille der Nacht, sondern etwas Leichtes und Lebendiges. Die vertrauten Gerüche des Nests waren klarer, nicht mehr so verschwommen. Das Schnurren neben mir war leise, rhythmisch.
Ich blinzelte langsam, meine kittenblauen Augen öffneten sich einen Spalt weit. Das Licht war nicht grell, sondern ein weiches Gold, das durch den Eingang der Kinderstube fiel. Ich sah Cherrysongs rötliches Fell neben mir, ihren friedlichen Ausdruck im Schlaf. Sie war immer noch da, hatte ihr Versprechen gehalten. Ein Gefühl der Zufriedenheit breitete sich in meiner kleinen Brust aus.
Ich reckte mich vorsichtig, meine winzigen Krallen spreizten sich im Moos. Der Körper fühlte sich erholt an, die letzten Reste des Lawinen-Traums waren wie weggewischt. Meine Sinne waren schärfer als in der Nacht. Ich konnte die einzelnen Fasern des Mooses unter meinen Pfoten spüren, den süßen Geruch von Muttermilch und den erdigen Duft des Lagers riechen. Draußen hörte ich die ersten, leisen Geräusche des erwachenden Clans – das Rascheln von Pfoten, gedämpfte Stimmen.
Die Erinnerung an Cherrysongs Versprechen kehrte zurück: Der Ältestenbau. Ein Ort, den sie mir zeigen wollte. Eine neue Information, ein neues Ziel für den Tag. Ich sah zu meiner schlafenden Oma auf, dann zum leuchtenden Eingang der Kinderstube. Die Welt wartete. "Omaaaaa? Bist du schon wach?" miaute ich leise und stupste sie sachte mit meiner Pfote an.


RE: RPG Lager
inDer HimmelClan
von Cherrysong •

Zum ersten Mal seit Tagen hatte Cherrysong ziemlich ruhig geschlafen. Zwar kurz, aber es war trotzdem erholsamer gewesen als die Tage zuvor.
Als @Blaujunges sie anstupsts, wachte Cherrysong auf, blinzelte mehrfach und gähnte laut, ehe sie zu dem kleinen Kater sah.
"Ja... jetzt bin ich wach", schnurrte sie belustigt und setzte sich auf.
Ihre Muskeln fühlten sich etwas verspannt an.
"Gut geschlafen?", fragte sie das Junge.
Die anderen Junge schliefen noch und als Cherrysong zum Ausgang sah, erkannte sie, dass die Sonne wahrscheinlich gerade erst aufgegangen war.

Das tolle Bild hat @Lehmscherbe gemacht ♡



Blaujunges mit @Cherrysong (ich geh jetzt erstmal schlafen, alsoo gute Nacht! ^^ )
Ich nickte leicht mit dem Kopf. „Ja“, antwortete ich, meine Stimme war klarer als in der Nacht. Der Lawinen-Traum war weit weg, wie ein verblassendes Bild. Ich spürte keine Angst mehr, nur noch eine leichte Erinnerung an die Kälte und das Geräusch.
Meine Augen wanderten zum Ausgang der Kinderstube. Das goldene Licht verriet, dass die Sonne gerade erst aufgegangen war. Ich konnte die gedämpften Geräusche des Lagers hören, das leise Rascheln von Pfoten und das gelegentliche Murmeln. Die Welt draußen war erwacht, und mit ihr die Erinnerung an Cherrysongs Versprechen.
„Du hast gesagt…“, begann ich, meine Augen fixierten sie, „du zeigst mir den Ältestenbau. Und… warum es draußen toll ist.“ Meine Stimme war ernst, erfüllt von der Neugier, die mich antrieb. Ich wollte diese neuen Informationen, diese neuen Orte sehen und verstehen.


RE: RPG Lager
inDer HimmelClan
von Cherrysong •

@Blaujunges
"Habe ich das? Nun gut, dann komm mit", schnurrte Cherrysong belustigt.
Sie streckte sich und ging dann zum Bauausgang, wo sie auf den Kater wartete.
"Nicht erschrecken, es ist sehr hell", warnte sie und trat ins Freie.
Dabei musste sie die Augen zusammen kneifen, bis sich diese an das Licht gewöhnt hatten.
Im Lager war es noch ruhig, doch nach und nach kamen mehr Katzen aus den Bauen.
"Bleib ja bei mir... um diese Zeit werden die Patrouillen eingeteilt, dass kann etwas hecktisch werden", miaute sie und wandte sich Blaujunges zu.
"Komm, ich zeig dir den Ältestenbau"
Sie ging los, behielt das Junge aber jeden Moment im Auge

Das tolle Bild hat @Lehmscherbe gemacht ♡



Blaujunges mit @Cherrysong
Ich sah, wie Cherrysong sich belustigt streckte und dann zum Bauausgang ging. Ihre Worte - „Habe ich das? Nun gut, dann komm mit“ - ließen ein kleines, warmes Gefühl in mir aufsteigen. Sie würde es wirklich tun.
Ich sah, wie sie ihre Augen zusammenkniff, als das Licht auf sie traf. Ich trat zögernd hinter ihr her, bereit für das, was kommen mochte.
Als ich aus dem Bau trat, traf mich das Licht wie ein Schlag. Es war überwältigend. Meine ungleichen Augen mussten sich erst daran gewöhnen, und für einen Moment sah ich nur gleißendes Weiß. Es war viel heller als alles, was ich je zuvor erlebt hatte, selbst heller als das gedämpfte Licht im Bau meiner Mutter oder der kurzen, hellen Momente in meinem Traum. Ich blinzelte schnell, versuchte, die überflutenden Lichtinformationen zu verarbeiten.
Die Luft draußen war anders. Sie roch frisch und kühl, nach feuchter Erde und etwas Neuem, das ich nicht zuordnen konnte. Die Geräusche waren vielfältiger: Das Rascheln von Blättern, das leise Zwitschern von Vögeln und das gedämpfte Wuseln von Katzen, die nach und nach aus ihren Bauen kamen.
Sie ging los, und ich spürte ihren Blick auf mir, auch wenn ich selbst noch damit beschäftigt war, die Fülle der neuen Sinneseindrücke zu verarbeiten. „Hektisch, Patrouillen? Was ist das, Oma?"
Das waren neue Konzepte, neue Informationen, die ich in meinem Kopf ablegte. Ich konzentrierte mich darauf, meine Pfoten präzise auf den Boden zu setzen, eins nach dem anderen, und ihr dicht auf den Fersen zu bleiben. Die Welt war so groß, so voll mit Dingen, die ich noch nicht verstand.


@Sausewind
'Dann.. werde ich dir alles beibringen, was ich lerne!' miaute der kleine dann und musste sich wegen seinem Husten vorne über beugen. Er würde so gerne noch mehr lernen, und doch legte sich sich geschlagen wieder in sein Nest. Er musste sich wieder ausruhen. Seine kleinen Augen sahen traurig zu Sause. 'Du bekommst mich doch wieder hin.. oder? Ich.. Ich will kein Heiler sein.. ich will kämpfen und stark werden!'
@Voidwalker Otterjunges
'Ja dann.. kann mir niemand zusehen' gestand er durch zusammengebissene Zähne. Seine Pfoten drücken dir Erde weg. 'Und wenn ich gut genug bin, komm ich zu dir zurück, ja?' seine Stimme war leise, geschüttelt durch das rasseln in seinem Atem. 'Wenn ich stark genug bin..' fügte er noch hinzu und mied den Blick des anderen. Es war ihm deutlich unangenehm, dass er nach so einem bisschen bereits aufgeben musste. Und doch wollte er Schüler werden. Wenn er allerdings vorher drauf gehen würde, dann könnte das noch schwieriger werden, als er ohnehin schon war.
@Honigpfote als Otterpfote
Otterpfote hob den Kopf, als Honeys cremfarbener Schweif gerade aus dem Bau verschwand. Der Schüler brauchte ein paar Sekunden eher er aufstand, sich schnell streckte und hinter seiner Freundin her lief. Als er sah, was sie vor hatte, beschleunigte er seine Schritte. 'Guten Morgen, Honey' grüßte er sich verschlafen und Gestellte sich zu ihr. Er würde sie nicht alleine rausgehen lassen, wenn er es verhinder konnte. 'Ich sehe du hast den Lagerausgang gefunden' neckte er sie ein wenig und stubste die kleinere Kätzin mit einer Pfote an. 'Wiie wärs, wenn wir zusammen mal rausgehen und schauen, was da so ist?' fragte Otter dann mit einem grinsen im Gesicht.





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