#5801

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

15.07.2025 14:14
von Taupfote | 221 Beiträge | 225 Punkte
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Taupfote grinste und stieß den Kater spielerisch in die Seite. Ihre Pfote berührte sein Fell, sie spürte die Muskeln unter seiner Haut und seine Wärme übertrug sich auf sie.
"Das will ich doch hoffen." miaute sie. "Irgendeiner muss ja darauf achten, dass du die gefangene Beute auch an den Rest des Clans verteilst." Ihre Mundwinkel zuckten, bevor sie über seine Antwort nachdachte.
Es ergab Sinn und spiegelte den Stolz des Katers wieder. Sie selber hatte ebenfalls noch kein Wort mit Sperberstern darüber verloren. Aber eher, weil sie sich nicht blamieren wollte, wenn sie fragte. Ihre Fähigkeiten wurden zwar besser, waren jedoch noch lange nicht gut genug. Auch wenn sie bezweifelte, dass es sie von den gerade erst ernannten Kriegern wesentlich unterschied.
"Eine gute Einstellung." versuchte sie Astaroth etwas aufzubauen. Es schien ihn mitzunehmen, dass er noch nicht ernannt worden war und sie konnte das sehr gut nachvollziehen, doch Sperberstern sagte immer, dass jeder sein eigenes Tempo hatte. Auch dem stimmte sie zu, obwohl sie nicht verstand, wie die einzelnen Mentoren dass immer so wahrnehmen konnten. Aber vielleicht würde sie das lernen, wenn sie selber eine sein würde.
Astarothpfote beendet seinen Satz nicht, doch sie konnte sich denken, dass es um die Ernennung seines Bruders ging. Andererseits hatte er ja auch noch andere Geschwister, die ebenfalls noch Schüler waren, warum genau störte ihn dann die frühe Ernennung von Beetleshell?
Sie verwarf diese Gedanken und fokussierte sich wieder auf das eigentliche Thema.
"Auf jeden Fall wirst du das." miaute sie. "Du bist jetzt schon nicht irgendeiner, Astarothpfote." Sie sah ihn an, ihr Blick eine Mischung aus Bewunderung und Anerkennung. "Du hast mich damals vor den Hunden beschützt, als du selber nichts konntest. Und ich weiß, dass du das jederzeit wieder tun würdest."
Es kostete sie einige Überwindung das zu sagen, schließlich legte es unter anderem den Fokus darauf, dass sie selber nichts geleistet hatte. Doch der Kater war ihr wichtiger als sie zugeben wollte und wenn jemand ein Lob verdiente, dann er.


Taublüte

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zuletzt bearbeitet 15.07.2025 14:15 | nach oben springen

#5802

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

15.07.2025 14:30
von Astarothpfote | 220 Beiträge | 227 Punkte
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@Taupfote

Zunächst verwirrt, dann belustigt lächelte ich Taupfote an, als sie mich spielerisch anstieß und stupste sie mit der Schulter zurück an. Es wurde wärmer unter meinem Pelz und diesmal war ich mir sicher, dass es nicht an der Sonne lag, weshalb ich auch schnell ein wenig verlegen den Blick abwandte.
"Ach was, ich kann teilen. Gibt nur wenig, von dem ich mich nicht trennen wollen würde." Dich zum Beispiel.
Dass wir nicht mit unseren Mentoren über unsere Ernennung redeten, erschien mir als besserer Weg, damit umzugehen. Wir wurden nicht unfair behandelt, zumindest kam es mir nicht so vor, es war lediglich eine Feststellung unserer Fähigkeiten und ganz offensichtlich waren wir noch nicht so weit. Noch nicht. Aber bald würden wir ebenfalls unsere vollwertigen Namen erhalten. "Würden wir das ansprechen, würden wir unseren Stand vielleicht verschlechtern. Ich will es aus eigener Kraft schaffen, meine Fähigkeiten sollen selbst Eindruck machen, nicht auf Nachfragen hin.",erklärte ich meine Gedanken dahingehend noch etwas weiter.
Schließlich komplimentierte mich Taupfote ein wenig und ich spürte, wie mir erneut heiß wurde unter dem Pelz und ich angestrengt versuchte, einen kühlen Kopf zu bewahren, ihre Worte neutral zu sehen und mich nicht zu sehr von dieser Hitze beeinflussen zu lassen. "Das... Das hätte jeder andere auch getan, war doch nicht der Rede wert. Außerdem hast du mich damals gerettet, als ich die Todesbeere gefressen habe, das heißt, wir sind quitt.",meinte ich und wich ihrem Blick aus. Aber... sie hatte recht damit, dass ich es jederzeit wieder tun würde. Für jeden Clankameraden natürlich, aber an Taupfote... an Taupfote lag mir etwas. Etwas mehr eben.
"...Keine Ursache, wirklich. Ich bin sicher, du hättest das auch für mich getan, wäre ich in deiner Position gewesen."



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#5803

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

16.07.2025 11:13
von Taupfote | 221 Beiträge | 225 Punkte
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@Astarothpfote

Astarothpfote wandte den Blick ab, was sie kurz irritierte. Mochte er keine Berührungen? Oder mochte er keine Berührungen von ihr?
Oder, und das hoffte sie, mochte er Berührungen von ihr, wollte das aber nicht zeigen?
Taupfote nickte, denn der Kater sprach genau ihre Gedanken aus. "So sehe ich das auch." miaute sie. "Ich möchte ernannt werden, wenn Sperberstern von mir überzeugt ist und nicht ich selbst."

Hmm." machte sie dann und warf Astarothpfote einen Seitenblick zu. Nicht jeder hätte das getan. Sie selbst hatte gesehen, wie einige Katzen einfach Hals über Kopf weggerannt waren und sie konnte es ihnen nicht verübeln.
Als die Todesbeere erwähnt wurde, verzog Tau ihr Gesicht zu einem gequälten Lächeln. Das konnte man doch nicht vergleichen. Da hätte nun wirklich jeder das selbe getan. Schließlich war man dort selber nicht in Gefahr gewesen.
Sie lächelte, doch dieses gefror wieder etwas, als er dann meinte, dass sie ihn bestimmt auch beschützt hätte.
Doch da war sie sich gar nicht so sicher. In dem Moment hatte sie solche Angst gehabt, dass es ihr unmöglich gewesen war sich zu bewegen. Sich dann auch noch vor jemanden zu stellen und diesen zu beruhigen?

"Natürlich." miaute sie und ihr Lächeln gewann wieder die Oberhand. Inzwischen war sie sicher, dass sie Astarothpfote immer beschützen würde. Dazu brauchte sie nicht erst das Versprechen bei der Ernennung geben.

Unauffällig rückte sie ein winziges Stückchen näher an ihn heran. Obwohl es mitten in der Blattgrüne war, wehte der Wind doch ziemlich stark hier oben. Allerdings nahm sie diese Tatsache eher als Ausrede, als als richtigen Grund.
"Und...sonst so?" fragte sie nach kurzer Zeit der Stille. Ihr fiel nicht wirklich etwas besseres ein, in Gesprächen war sie nicht sonderlich gut, doch mit ihm wollte sie es unbedingt am Laufen halten.


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#5804

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

17.07.2025 21:44
von Astarothpfote | 220 Beiträge | 227 Punkte
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@Taupfote

Eine Sache, die ich an ihr durchaus mochte, war ihre Überzeugung. Sie war entschlossen, die Dinge selbst in die Pfote zu nehmen und hatte Ambitionen, Ziele. Wir teilten uns diese Eigenschaft und ich war darüber hinaus fest davon überzeugt, sie unterstützen zu wollen.

Als sie unauffällig näher rückte, fiel mir das zunächst gar nicht auf, da ich den Blick auf die Felsen gerichtet hatte, die sich vor uns noch etwas ausbreiteten. Doch als ich den Kopf wieder zu ihr herum drehte, war sie auf einmal dichter und mein Pelz begann, vor Hitze zu prickeln. Argh, was sollte das?!
"Ich, äh...",hob ich an, allerdings brach ich sofort ab und wirkte... verwundert. Wieso... hatte ich gerade keinen geraden Satz herausbekommen? Mein Blick fiel wieder auf Taupfote, doch als unsere Augen sich aufeinander richteten, schaute ich sofort peinlich berührt weg. "Sonst... ist soweit alles gut. Denke ich. Hab mich mit Beetleshell ausgesprochen, zumindest das ist wieder in Ordnung. Und... sonst... geh ich Todesbeeren aus dem Weg." Ein schlechter Witz zum Ende, der dazu führte, dass ich mich schließlich schnell räusperte. "Erm... Ja. Und du so? Was sagst du zu den neusten Ereignissen um die anderen Clans? Scheint wohl so, als würden sich die Gemüter weiter erhitzen, allesamt, nicht nur die zwei sowieso schon chaotischen Clans."



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#5805

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

18.07.2025 17:01
von Taupfote | 221 Beiträge | 225 Punkte
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@Astarothpfote

Taupfote lächelte erleichtert, als sie hörte, dass Astarothpfote sich wieder mit seinem Bruder ausgesprochen hatte. Sie mochte Beetleshell, er hatte ihr beim Jagen sehr hilfreiche Tipps geben und sie hatte es immer komisch gefunden etwas mit ihm zu unternehmen, da es sich wie Verrat gegenüber Astaroth angefühlt hatte.
Jetzt war der schwarze Kater derjenige, der beim Sprechen stockte. Ein wenig verwundert blicke sie ihn an, doch kaum begegneten sich ihre Blicke, da schaute er auch schon wieder weg. Seltsam.
Bei seinem kleinen Witz grinste sie matt. Ja, sie war sich sicher, dass er nie wieder irgendetwas fressen würde, was er nicht kannte. Schon gar nichts was irgendwie an Sträuchern wuchs.

Die neuen Ereignisse...Taupfote schüttelte den Kopf vor Unmut. "Ich verstehe nicht, warum es immer wieder so ausartet. Kleinere Reibereien sind denke ich normal, doch ein richtiger Kampf? Weil Beute gestohlen wurde?"
Es war der silbernen Kätzin unverständlich, wie man deswegen jemanden umbringen konnte. Wenn sie sich richtig erinnerte, hatte der Himmelclan Räuberstern ein Leben genommen.
"Die beiden Schüler die das zu verantworten haben, haben in einem Clan nichts zu suchen." miaute sie. "Jeder macht Fehler, doch das war keiner. Das ist Verrat. An den Gesetzen und an allem, worauf die Clans aufbauen."
Sie zögerte bevor sie weitersprach, denn ihre eigene Meinung wurde nicht immer von allen vertreten und sie wollte keine Diskussion starten. Vor allem nicht mit ihm.
Unbewusst wollte sie ihm gefallen, wollte, dass er auf ihrer Seite stand.
"Aber dass der Himmelclan so brutal reagiert, hätte ich auch nicht erwartet. Das sind immerhin ausgewachsene Katzen. Diese müssten es besser wissen. Das Kältestern seinen Clan dazu führt, finde ich verantwortungslos."
Mit zuckenden Ohren sah sie zu ihm auf. "Wie siehst du das? Wie hättest du an der Stelle der Anführer gehandelt?"


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#5806

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

18.07.2025 19:48
von Astarothpfote | 220 Beiträge | 227 Punkte
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@Taupfote

Das war ein interessantes Thema, auf das ich mich konzentrieren konnte, weshalb die altbekannte Ernsthaftigkeit und stoische Ruhe zurück kehrten. Taupfote hatte auf die Sache einen ähnlichen Blick wie ich, was mich ein wenig beruhigte. Nachdem ich mich von meinen Gefühlen gegenüber dem Rudel hatte leiten lassen und meinem Zorn Ausdruck verliehen hatte, war ich mir etwas unsicherer darin geworden, ob ich so eine fundierte Meinung bilden konnte, wenn ich voreingenommen war. Taupfote allerdings könnte dem Rudel nicht ferner sein und hatte ähnliche Gedanken. Das brachte mein Selbstvertrauen statt auf 80% auf 95% und ich war mir wieder sicherer, dass ich den richtigen Ansatz wählte.
"Ich denke, es ging nicht nur um die Beute an sich. So weit geht keine normale Katze, nur wegen einer gestohlenen Maus. Da muss mehr dahinter stecken. So wie ich diese Himmelclaner bis jetzt einschätzen kann, sind sie unter anderem darauf aus gewesen, ein Exempel zu statuieren. Ein blutiges." Es passte zu dem, was ich zuvor über das Rudel gehört hatte - und was ich spüren durfte. Meinen Bruder hatten sie entstellt, sie sprachen mit einer kalkulierten Kälte, die meiner eigenen in nichts nachstand. Sie waren machtbesessen, davon war ich überzeugt. Wirklich etwas anderes hatten sie auch nicht bewiesen.
"Durchaus, der Rosenclan hat sich mit dieser Tat mehr als verdächtig gemacht. Eine so geringe Strafe könnte den Anschein erwecken, es sei eine geplante Aktion gewesen. Vielleicht um den Himmelclan bewusst zu provozieren? Möglicherweise wollten beide Clans ihre Macht demonstrieren, aber der Rosenclan hat dabei kläglich versagt. Und der Himmelclan hat sich weitere Feinde gemacht."

Mir entwich ein beinahe empörtes Schnauben, als sie meinte, diese Art Brutalität nicht von den Himmelclanern erwartet zu haben. "Sie werden von Rudelkatzen angeführt. Hast du nicht die Geschichten gehört? Sie kennen nur Gewalt. Und eine hat meinen Bruder verletzt, an der Grenze. Der Himmelclan ist nichts als ein verrohter Haufen Fuchsherzen." Meine ohnehin bereits tiefe Stimme erlangte ein leises Grollen, das meinen inneren Zorn über diese Katzen gut zum Ausdruck brachte.
Die Frage, was ich getan hätte, ließ mich allerdings die Ohren spitzen und gut nachdenken. Ein erregendes Gedankenspiel, hatte ich durchaus Ambitionen, eines Tages der Anführer des Sturmclans zu werden. "Nun, an Räuberstern's Stelle hätte ich den Tatort zunächst eingehend untersucht, um sicherzustellen, dass die Himmelclaner die Wahrheit sagen. Dann hätte ich mit ihnen Verhandlungen geführt, Hauptsächlich darüber, wie die Bestrafung der Schüler auszusehen hat. Vielleicht wäre es angemessen gewesen, sie dem Himmelclan zu überlassen, als eine Art Wiedergutmachung und gleichzeitige Lehre für die Schüler. Sie zeigten keine Reue, das Wohl des Clans ist ihnen also egal - dann ist es auch dem Clan egal, was mit ihnen geschieht." Nun musste ich nicht lang fackeln. "Anstelle von Kältestern" Der Name meines Vaters troff wie Gift aus meinem Mund. "hätte ich den Rosenclan niemals angegriffen. Von einem großflächig geplanten Angriff war zu dem Zeitpunkt noch nicht auszugehen und die Schüler hatten ihre Schuld ganz offensichtlich eingestanden. Da wären aus seiner Sicht Wiedergutmachungen zu fordern gewesen. Vielleicht eine Territoriumserweiterung um ein paar Schwanzlängen, der Himmelclan litt schließlich an einer Hungersnot. Oder aber das, was ich eben schon vorgeschlagen hatte. Hätte der Rosenclan nicht kooperiert, hätte ich ihn auf der nächsten Versammlung vor aller Augen mit seinen Taten konfrontiert."

Schließlich lag mein Blick wieder auf Taupfote. "Was ist mit dir? Wie schätzt du deine Handlungen ein?"



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zuletzt bearbeitet 18.07.2025 19:49 | nach oben springen

#5807

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

21.07.2025 18:13
von Minzpfote | 239 Beiträge | 244 Punkte
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@Mauspfote

Ich lief mit der Schülerin gemeinsam aus dem Lager und ein wenig ins Territorium. Einmal schaute ich zu ihr und überlegte was ich nun sagen sollte. Wie viel hatte sie mit Lichthauch noch trainiert?
„Wollen wir direkt versuchen etwas zu fangen? Oder vielleicht gegenseitig schauen, ob wir etwas verbessern können?“, fragte ich sie schließlich, während wir durch das hohe Gras liefen. Es war schön mit jemandem zu trainieren und Zeit zu verbringen. Mit einer anderen Schülerin. Bis jetzt hatte ich noch nicht wirklich viel zu tun gehabt mit den anderen Schülern.


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#5808

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

23.07.2025 11:28
von Taupfote | 221 Beiträge | 225 Punkte
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@Astarothpfote

Taupfote legte den Kopf schief und dachte nach. Was Astarothpfote erzählte klang schlüssig, dennoch fragte sie nach: "Hattest du denn schon öfter mit dem Himmelclan kontakt?" Sie selber hatte ihn nur auf Versammlungen gesehen und abgesehen von einer Begegnung mit Predatorpaw war sie noch keinem von ihnen privat begegnet, weshalb sie sich noch kein allzu großes Bild von ihnen machen konnte.

Die silberne Kätzin zuckte mit den Ohren, als Astarothpfote schnaubte. Es schien, als würde er wirklich mehr wissen als sie.
"Naja." miaute sie und sah ihn direkt an. "Sie werden von Clankatzen angeführt, die dem Rudel angehört haben. Sie sind Himmelclaner mit einer Vorgeschichte. Und Ja, die Geschichten habe ich gehört. Aber ich habe auch Geschichten über Streuner, Hauskatzen und Verstoßene gehört. Ich selbst bin nicht hier geboren, trotzdem würde ich auf der Stelle mein Leben für jede einzelne Sturmclankatze lassen."
Sie machte eine kurze Pause, zögerte. Taupfote wollte ihren Baugefährten nicht noch mehr entzürnen, aber sie war niemand, die ihren Standpunkt nicht fest darlegte. "Du solltest nicht zu sehr urteilen." miaute sie, verstummte aber, als sie hörte, dass die Himmelclaner seinen Bruder verletzt hatten. Das musste Beetleshell gewesen sein, seine Narbe war ja nicht zu übersehen.
"Das tut mir leid." sagte sie, war sich aber immer noch sicher, dass da etwas anderes als pure Blutrünstigkeit dahinter steckte. "Vielleicht war Beetle persönlich an einige Himmelclaner heran geraten. Hat etwas getan, was sie sauer gemacht hat. Oder sich etwas anderes erlaubt, wodurch es zu einer Auseinandersetzung kam." Ihre blauen Augen ruhten auf dem schwarzen Kater. "Und deiner Reaktion nach zu urteilen, hast du ebenfalls keine neutrale Sicht auf diesen Clan."

Seine Antwort bestätigte sie wieder darin, dass er durchaus ein guter Anführer sein könnte.
"Vieles wissen wir ja gar nicht. Es kann sein, dass Räuberstern Verhandlungen durchgeführt hat, diese aber erfolglos waren. Wir bekommen wenig mit und wenn man in den involvierten Clans keine Freunde hat, dann erfährt man wenig."
Wieder warf Taupfote dem Schüler einen Seitenblick zu. Kältestern schien er nicht zu mögen. Warum, das wusste sie nicht, hatte es vielleicht etwas mit Beetles Verletzung zu tun? Aber ein Anführer würde doch einen jungen Krieger nicht einfach so angreifen, oder?
"Was ich getan hätte?" Sie atmete aus und überlegte. "Ich weiß es tatsächlich nicht und bin froh, dass ich solch eine Entscheidung nicht zu treffen habe. Einen Clan zu leiten ist nicht leicht und wenn dich jeder kritisiert, egal was du entscheidest, dann wird es noch schwerer."
Sie machte eine kurze Pause, ließ ihren Blick über das Gebiet des Sturmclans schweifen. Natürlich hatte sie schon darüber nachgedacht, wie es wäre, Anführerin zu sein. Wer tat das nicht.
Taustern...Klang gar nicht übel.
"An Räubersterns Stelle hätte ich den beiden Schüler eine andere Strafe verpasst. Sie sind zwar noch Jung aber dass so etwas nicht in Ordnung geht, verstehen ja selbst schon Kitten. Ich hätte sie als Schüler belassen. Für immer. Ihnen die Kriegerzeremonie verwehrt. So würden sie nicht verbannt werden, aber pflegen für immer ein Dasein im niedrigen Rang. Es sei denn, sie können sich irgendwann beweisen. Aber dafür müsste es schon etwas wirklich krasses sein."
Ihre Pfote fuhr leicht über den Stein, als sie darüber nachdachte, was sie anstelle von Kältestern getan hätte.
"Also zuallererst hätte ich mit den Schülern selbst gesprochen. Sie gefragt, was ihre Intention dabei war und so vielleicht herausgefunden, ob der Rosenclan wirklich Probleme hat oder ob sich die beiden das ausgedacht haben um ihre Jagd zu rechtfertigen.
Dann hätte ich Räuberstern und die zweite Anführerin konfrontiert. Etwas gefordert, als Ausgleich. Beute zum Beispiel. Oder Heilkräuter. Etwas was man selbst gut gebrauchen kann, aber nicht so viel, dass es den anderen Clan auslöscht natürlich. Einen Kampf hätte es erst gegeben, wenn der Rosenclan nicht auf meine Forderungen eingegangen wäre und nichts getan hätte, um die Situation zu klären."
Mit einem abfälligen Schnauben fügte sie hinzu: "Ach und meinen Stellvertreter hätte ich selbstverständlich besser ausgewählt. Ein zweiter Anführer darf niemals aus freien Stücken angreifen, wenn der Anführer nicht das okay gegeben hat. Jemand, der sich selbst nicht unter Kontrolle hat, wird niemals einen Clan führen können."


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#5809

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

25.07.2025 13:30
von Lichthauch | 519 Beiträge | 555 Punkte
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@Waypaw

Lichthauch lächelte, als der rote Kater meinte er sei bereit.
"Wir gehen als allererstes zur Trainingskuhle und dann zeige ich dir den Rest des Territoriums. Wie ich es mit einem Schüler machen würde." miaute sie Augenzwinkernd.
Beide verließen das Lager und Lichthauch wandte sich sofort in Richtung Fluss. Tatsächlich war es gar nicht so weit von dem Ort entfernt, wo sie sich zum ersten Mal begegnet waren.
Sanft strich sie mit dem Schweif über seine Flanke. "Ich bin schon gespannt, wie du so als Mentor wirst." miaute sie.
Vielleicht würde er sogar einen ihrer kleineren Geschwister ausbilden.
An der Trainingskuhle angekommen, hielt sie inne.
"Hier trainieren wir das Kämpfen, als auch bestimmte Jagdpositionen. Eigentlich alles, wofür man nicht so viel Platz und einen weichen Untergrund braucht."
Sie sah ihn an. "Kämpfen beherrschst du aber ziemlich gut."


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#5810

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

25.07.2025 18:49
von Mauspfote | 227 Beiträge | 232 Punkte
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@Minzpfote

"Vielleicht sollten wir uns gegenseitig unser Jagdkauern zeigen?" miaute ich auf ihre Worte hin und versuchte dennoch eine Spur aufzunehmen. Sie waren noch nicht weit gegangen und so wunderte es mich nicht, noch nichts wahrzunehmen.


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#5811

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

25.07.2025 21:16
von Minzpfote | 239 Beiträge | 244 Punkte
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@Mauspfote

Bei dem Vorschlag der anderen Schülerin stimmte ich schnell zu mit einem Nicken und einem Lächeln. Ich versuchte mich zu erinnern, was Lichthauch gesagt hatte zu dem Jagdkauern und rief mir ihre Korrektur wieder in Erinnerung.
„Möchtest du zuerst? Oder soll ich und du verbesserst mich?“, fragte ich. Ich hoffte, dass ihr das Jagdtraining leichter gefallen war als das Kampftraining, aber gleichzeitig wollte ich auch nicht, dass ihr dies unangenehm war.
Ich wusste noch nicht so ganz genau, weshalb sie so zögerlich war, aber es hatte sicherlich einen Grund.


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#5812

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

25.07.2025 22:56
von Astarothpfote | 220 Beiträge | 227 Punkte
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@Taupfote

"Unglücklicherweise ja."
Mehr erklärte ich allerdings nicht und angesichts ihrer eigenen Ansichten bezüglich dieses ruchlosen Clans, da war das vielleicht auch besser so. Denn was Taupfote da suggerierte, das ließ mir die Nackenhaare zu Berge stehen. Meine stechend gelben Augen verzogen sich zu finster dreinblickenden Schlitzen, während ich ernsthaft überlegte, ob sie mich gerade wirklich aus Unwissenheit zur Weißglut trieb oder beabsichtigte, mich zu provozieren. Möglicherweise hatte sie es ja mitbekommen. Das... Gespräch zwischen mir und Deerpaw. Im Detail. Waren die beiden vielleicht sogar befreundet? War das ein hinterlistiger Versuch, mir den Boden unter den Pfoten zu entreißen, mir Schuldgefühle aufzuhalsen, die ich nicht als gerechtfertigt empfand?
.....Nein.
Das war immer noch Taupfote. Ihre Worte machten mich wütend, ja, aber ich vermutete keine böse Absicht dahinter. Also tat ich mein bestes, meine Emotionen im Zaum zu halten und legte ordentlich die Vorderpfoten übereinander, ihrem Blick ausweichend, um einen Moment lang nachzudenken. Als ich schließlich wieder sprach, war meine Stimme gefasst und ruhig, jedoch mit einer gewissen Schärfe versehen, die zum Ausdruck brachte, dass dieses Thema weitaus tiefer gehen könnte, ich jedoch ganz sicher nicht in der Stimmung war, da weiter drauf einzugehen. "Die Vorurteile über das Rudel entspringen allerdings alle einem wahren Kern. Genau wie die Vorurteile über Streuner, Hauskätzchen und Ausgestoßene. Sie müssen nicht alle exakt der Wahrheit entsprechen, doch viele von ihnen haben sich bis jetzt bewahrheitet. Einfaches Prinzip also, es gibt keinen Grund mehr, nicht misstrauisch zu sein, sobald sie auch nur einen Schritt wagen."
Du solltest nicht zu sehr urteilen.
Ach was. Sie hatte keine Ahnung. Und als sie dann auch noch behauptete, mein Bruder könnte etwas getan haben, um die Rudelkatzen zu dieser Tat zu bewegen, da war es leider doch vorbei mit meinem Verständnis. "Bitte was?! Und das würde inwiefern eine solche Verunstaltung rechtfertigen?! Diese Katze, die ihn angegriffen hat - ich habe sie auf der letzten Großen Versammlung konfrontiert und sie hat keinerlei Reue gezeigt! Mein Bruder hat nichts getan, das sie hätte provozieren können! Und ich werde ihr dafür nicht verzeihen oder es gar rechtfertigen, das ist ausgeschlossen." Allein dass sie das implizierte... "Natürlich nicht. Und nach allem was sie getan haben, da sollte das niemand mehr haben. Das Rudel ist gefährlich und gehört aus dem Himmelclan geworfen. Dann wäre das Gleichgewicht wiederhergestellt und diese räudigen Ratten wären endlich Vergangenheit."
Troff da Hass aus meinem Mund?

Ich beruhigte mich zunächst wieder ein wenig, als Taupfote zusammen trug, wie sie als Anführerin reagiert hätte. An und für sich war ihr erster Vorschlag in Ordnung, allerdings fehlte mir ein Detail. "Für immer? Dadurch nimmst du ihnen die Chance, ihre Taten wieder gut zu machen. Wenn es erst eine große Heldentat braucht, damit sie ihren Namen erhalten könnten, verlieren sie womöglich irgendwann den Bezug zum Clan, den Willen, für ihn zu kämpfen. Eine ewige Demütigung würde ihnen besser stehen, wenn sie sich in einer vorgegebenen Zeitspanne als wirklich böse herausstellen. Katzen, die unfähig sind, Reue zu empfinden zum Beispiel." Eventuell ärgerte mich nach wie vor ihre Aussage bezüglich des Rudels, weshalb ich mit dem Vorschlag streng ins Gericht ging.
"Sie müssten irgendeine Aufgabe bewältigen, irgendetwas, das sie sich als Ziel nehmen können, um den rechten Pfad zu beschreiten. Gefrustete Katzen neigen zu falschen Entscheidungen." Davon konnte ich wohl ein Lied singen.

Bei letzterem musste ich ihr allerdings zustimmen, noch immer den Blick jedoch von ihr abgewendet. "Hm. Wohl wahr, den hätte ich auch anders gewählt." Mehr sagte ich nicht mehr dazu. Der Ärger war wieder da und ich tat mein Bestes, ihn wieder in Gewahrsam zu nehmen, wollte ich doch nicht streiten. Also streckte ich mich etwas und legte den Kopf auf den Pfoten ab. "...Anführer zu werden dürfte einem einiges abverlangen. Aber was gibt es schon sonstiges erstrebenswertes?"



Taupfote Is crying
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#5813

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

29.07.2025 10:09
von Taupfote | 221 Beiträge | 225 Punkte
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@Astarothpfote

Astarothpfote bestätigte ihr, dass er den Himmelclan, beziehungsweise dessen Mitglieder, wohl besser kannte. Allerdings bestätigte er auch, dass er ihm nicht gut gesinnt war, denn seine Augen verengten sich und er wirkte, als könne er nicht glauben was sie von sich gab.
Taupfote legte die Ohren an.
Einerseits aus Verwirrung, andererseits weil es sie wütend machte, dass er auf der einen Seite Verständnis erwartete und auf der anderen Seite nichts über seine Beziehung zum Himmelclan preisgab.
"Einfaches Prinzip also?" wiederholte sie seine Worte und ihre Stimme nahm einen schärferen Ton an. Zeitgleich versuchte sie nicht verletzt zu klingen, denn die Worte ihres Freundes klangen hart.
Vorurteile entsprangen alle einem wahren Kern.
Ja, natürlich, sonst wären es ja keine, aber trotzdem machte es sie wütend und traurig zugleich.
"Erzählst du mir deshalb nichts über dich?" presste sie hervor. "Weil ich auch von außerhalb komme und man deswegen erstmal vorsichtig sein sollte?"

Taupfotes Schweif begann hin und her zu schlagen. "Beruhig doch mal!" fauchte sie den schwarzen Kater an. Die Verletzung seines Bruder nahm ihn mit, das war vollkommen verständlich, doch sie hatte weder gewusst woher, noch wieso er diese Narbe erhalten hatte. "Ich habe nur eine Vermutung ausgesprochen." miaute sie. "Ich kann nicht wissen was in diesen Rudelkatzen vorgeht und da ich noch mit keiner von ihnen gesprochen habe, werde ich mir ganz sicher nicht ein Bild von ihnen machen, was durch andere Katzen hervorgerufen wurde." Sie versuchte etwas sanfter zu sprechen, damit er wusste, dass sie dennoch auf seiner Seite war. "Ich glaube dir natürlich, dass sie Beetle angegriffen haben und ich würde niemals verlangen, dass du ihnen dafür verzeihst oder sie magst. Aber ich habe nur versucht einen Grund zu finden, da ich sie nicht kenne. Du scheinst mehr zu wissen als ich, da kann es dich nicht aufregen, wenn ich weniger logische Sachen von mir gebe. Und wenn du mir die Informationen immer erst einzeln und nacheinander gibst, bleibt mir gar nichts anderes übrig als mir selber etwas zusammenzureimen." Den letzten Satz sprach sie mit spitzer Stimme, es kam einem kleinen Vorwurf gleich.
Auf seine Worte, das Rudel gehöre aus dem Himmelclan geschmissen, reagierte sie nicht. Dazu konnte und wollte sie nichts sagen, es würde eh zu nichts führen.
Stattdessen hörte sie sich an was er zu ihrem Vorschlag zu sagen hatte und biss die Zähne zusammen, um keine patzige Antwort zu geben.
"Ja und?" miaute sie beleidigt und drehte ihren Kopf leicht weg. Bis eben noch hatte sie Idee gut gefunden, doch jetzt fühlte sie sich, als hätte es nicht schlechter sein können. "Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass sie den Bezug zum Clan überhaupt noch haben?" Die silberne Kätzin stieß ein Schnauben aus. "Wer ohne ersichtlichen Grund auf fremden Territorium jagt und sich dann auch noch mit dem Stellvertreter anlegt, der hatte nie einen Bezug zum Clan."
Sie kannte weder Königspfote noch Pantherpfote persönlich, doch diese Aktion sagte ihr alles, was sie über die beiden wissen musste. "Jemand der das Privileg hat, in einem Clan geboren und aufzuwachsen zu sein, es aber nicht zu schätzen weiß, der hat und wird niemals eine richtige Bindung zu seinem Clan haben. Sie brauchen keine Aufgabe, kein Ziel, Astarothpfote, sie haben bereits eins. Und es führt ganz sicher nicht zum Wohl der Allgemeinheit."

Taupfote musste sich schon wieder zusammenreißen um ihrem Baugefährten nicht eins mit der Pfote überzuziehen. Was war mit ihm los? Er stimmte ihr zwar zu, dass Raptorshriek kein geeigneter Stellvertreter war, doch seine Aussage, es gäbe nichts erstrebenswertes außer Anführer zu sein, erschreckte sie dann doch.
"Was?" fragte sie und starrte den ausgestreckten Kater an und es gelang ihr nur halb ihre Fassungslosigkeit zu verbergen.
"Hast du nie darüber nachgedacht, dass du vielleicht eines Tages eine Gefährtin haben möchtest? Oder Junge? Eine eigene Familie."
Sie grub die Krallen in den Boden, denn auf einmal kamen ihr ihre eigenen Wünsche lächerlich vor. "Ich gebe zu, der Posten des Anführers ist verlockend und ich trainiere ja ebenfalls, um irgendwann so weit zu kommen, doch sollte es nicht so sein, dann ist das so. Das heißt nicht, dass ich nicht trotzdem alles für den Sturmclan gebe." Astarothpfote hatte nie behauptet, dass er nicht alles geben würde, doch sie war zu verwirrt um das nicht reinzuinterpretieren.
"Und was ist mit dem ganzen Rest? Hast du vergessen, dass es dir gut geht? Dass du gesund bist, dass du die Möglichkeit hast, Orte zu erkunden, Jagen zu gehen, Schwimmen zu lernen, auf Bäume zu klettern und so vieles mehr? Möchtest du das nicht noch viele viele Blattwenden genießen? Oder willst du irgendwann im Ältestenbau liegen und dir denken, dass dein Leben keinen Sinn ergeben hat, nur weil du kein Anführer geworden bist?"


Taublüte

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zuletzt bearbeitet 29.07.2025 10:10 | nach oben springen

#5814

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

29.07.2025 15:43
von Astarothpfote | 220 Beiträge | 227 Punkte
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@Taupfote
(Sooo, drehen wir die Eskalationsstufe mal etwas höööher >:) )

Ich erzählte ihr mehr, als irgendjemandem sonst. Das einzige, das ich ihr nicht erzählt hatte, das war, wer mein Vater war. Und eigentlich hatte das auch so bleiben sollen. Der Vorwurf, ich würde ihr nichts erzählen, nur weil sie von außerhalb kam, der verwirrte mich deshalb und ich hob skeptisch eine Augenbraue. "Niemand weiß so viel über mich wie du. Höchstens meine Mutter.",erwiderte ich mit nicht minder scharfem Ton, da ich mir das nicht bieten lassen würde. Sie wusste doch hoffentlich, dass sie mir wichtig war. Sehr sogar. Sie war auch keinesfalls zu vergleichen mit den Streunern, die da draußen herum lungerten, ihre Jungen verließen und zu den Clans schoben.
"Ich bin vorsichtig, weil genug Streuner ehrlose Katzen sind, die ihre Jungen über unsere Grenzen schieben und sich dann aus dem Staub machen. Weil es genug Streuner gibt, die Katzen an den Grenzen angreifen oder Junge mit Clankatzen machen, ohne Intention, sich je einem Clan anzuschließen. Sie sind nicht zu vergleichen mit ehemaligen Katzen von außerhalb, wie dir, die sich doch hier eingelebt haben und das Gesetz der Krieger besser vertreten, als so manche Clankatze selbst." Ein Kompliment in meinen Augen.

Dass ich mich beruhigen sollte, nahm ich mit einem missbilligenden "Pah" hin und wandte beleidigt den Kopf ab. Sie hatte doch damit angefangen, hatte tatsächlich in den Raum gestellt, mein Bruder könnte diese Irren provoziert haben. "Eine anmaßende Vermutung.",korrigierte ich und zog für einen Moment mit einer Kralle Furchen in den Stein. "Das solltest du aber. Kommst du diesen Katzen zu nah, passieren schlimme Dinge. Haben dich meine Worte gar nicht aufhorchen lassen? Die Worte anderer Katzen, die Geschichten auf den Versammlungen? Was brauchst du noch, um mir zu glauben, dass sie allesamt gefährlich sind und nicht hierher gehören? Willst du dir erst mit jedem einzelnen von ihnen die Zunge geben?" Spott schwang in meiner tiefen Stimme mit, aber ich reduzierte ihn gleich darauf wieder etwas, da ich eigentlich wirklich nicht auf großen Streit mir ihr aus war. Das hier hatte ursprünglich ein netter, kleiner Spaziergang werden sollen...
"Ich dachte, mein Wort würde dir reichen." Den Vorwurf hörte ich nur allzu deutlich raus, weshalb ich ihr einen finsteren Blick von der Seite her zuwarf. "Nein, ich habe dir nichts vorenthalten, ich habe dir erzählt, was passiert ist und du bist davon ausgegangen, Beetle könnte etwas getan haben, um zu provozieren. Das hatte nichts mit vorenthaltenen Informationen zu tun, sondern du hast meinem Bruder unterstellt, inkompetent oder zynisch zu sein. Oder beides." Und das ärgerte mich, auch wenn ich um ihretwillen versuchte, nicht allzu wütend zu sein, wusste ich doch, dass sie es wahrscheinlich nicht einmal böse gemeint hatte.

Ihre Reaktion auf meinen Hinweis bezüglich ihres Vorschlages jedoch ließ mich die Ohren anlegen. Sie wollte hier doch wirklich mit zweierlei Maß messen, oder? "Ach was. Und diesen Katzen wirst du nicht erst ihre Lebensgeschichte abkaufen, sie nicht erst selbst treffen wollen, um das festzulegen? Diesen Katzen wirst du eine zweite Chance verwehren, obwohl du sie ebenfalls überhaupt nicht kennst? Sag, was ist der Unterschied zwischen den Rosenclanschülern und den Rudelmitgliedern, hm? Worin besteht der, dass du die einen davon kommen lässt und ihnen sogar noch den Zweifel für den Angeklagten einräumst, die Rosenclaner aber hart vor Gericht schiebst und ihnen keinen Weg zur Besserung ermöglichst? Du misst deine Urteile aber auf seltsame Weise."
Die gelb glühenden Augen zu Schlitzen verengt, musterte ich sie misstrauisch. "Oder ist das etwa, weil die Rudelkatzen auch von außerhalb kommen? Diese Schüler nicht, zumindest soweit wir wissen? Ist es das?"

Ob ich nie über eine eigenen Familiengründung nachgedacht hatte? Doch, einige Male. Und ich war zu dem Schluss gekommen, dass ich das gern vermeiden würde. Eine Gefährtin konnte ich mir vorstellen, Junge... eher weniger. "Habe ich. Und ich werde als späterer Anführer sicher noch Zeit für eine Gefährtin haben, aber nicht auch noch für Junge. Wenn ich Vater werden sollte, dann ein richtiger, ein ordentlicher." Nicht so wie mein eigener. "Aber als jemand, der sich den Anführerposten zum Ziel genommen hat, kann ich das wohl kaum verantworten."
"Du gibst auf deine Weise alles und ich auf meine. Für mich gibt es nur den Anführerposten als oberstes Ziel, alles andere würde mich nur-" Einen Moment stockte ich, bevor ich mich schnell wieder fing. "Es würde mich abwerten." Ich erwartete nicht, dass sie das verstand, erklärte aber auch nicht mehr. Dafür müsste ich ihr erzählen, wer ich eigentlich wirklich war und... ich fürchtete mich davor. Ich wollte es ihr bei genauerem Nachdenken eigentlich überhaupt nicht sagen. Sie würde es nicht verstehen.
Dann hob ich irritiert wieder den Kopf von den Pfoten.
"Mein Leben HATTE keinen Sinn, wenn ich nicht danach strebe, das Beste aus mir heraus zu holen. Und das Beste, das ich sein kann, das ist der Anführer des Sturmclans. Wenn ich das nicht erreiche, trotz aller Bemühungen, was war ich dann überhaupt wert? Ich gehe als die Geschichte ein als der halbgare Spross einer ehemaligen Heilerin, der es aber selbst nie zu etwas gebracht hat. Ich..." Einen Augenblick schwieg ich und biss mir auf die Lippe, nachdem ich den ernsten Blick auf meine Pfoten gerichtet hatte. "Da liegen hohe Erwartungen auf uns, auf meinen Geschwistern und mir. Wir müssen ihnen gerecht werden, sonst... könnten schlimme Dinge passieren. Und darauf bin ich nicht sonderlich erpicht." Wenn wir zu stark wurden, würde das Rudel uns vielleicht nicht mehr unter seine Fittiche nehmen wollen. Dann waren wir ebenbürtige Gegner, Katzen, mit denen sie es nicht wagen würden, Kämpfe anzuzetteln. Doch waren wir zu schwach, dann... dann könnte eintreten, was Sweetnose all die Zeit über gefürchtet hatte. Die Rudelmitglieder könnten uns zu ihresgleichen erklären, wenn auch am Ende der Nahrungskette, und uns einfordern. Vielleicht, wenn sie verrückt waren, auch, wenn wir bereits stark genug waren, damit sich ihre Reihen noch verstärkten. Unsere Existenz war ein Fehler und sie durfte den Sturmclan nicht in einen Krieg ziehen, auf keinen Fall.



Taupfote Paw-prove
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#5815

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

29.07.2025 22:27
von Taupfote | 221 Beiträge | 225 Punkte
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@Astarothpfote
(Lieben wir :D)

Niemand weiß mehr über mich als du.
Diese Worte hallten in Taupfotes Kopf nach und für einen Moment wusste sie nicht, wie sie reagieren sollte.
Wenn es stimmte, dann hatte sie im Unrecht getan. Doch....wieso wusste sie dann immer noch so wenig? Sprach er generell kaum über sich und was ihn ausmachte?
Die silberne Kätzin schlug leicht mit dem Schweif, bevor sie ein schwaches Lächeln zustande brachte. "Okay." miaute sie dann.
Doch Astarothpfote sprach weiter und der kurze Moment der Freude war vorüber. Was er über Streuner sagte, mochte vielleicht auch einen Großteil zutreffen, dennoch fühlte es sich so an, als hätte er sie persönlich angegriffen. Ihr eigener Vater war bei dem Versuch sie in Sicherheit zu bringen, verstorben.
Sie nickte knapp und starrte in die Ferne. Am liebsten hätte sie noch etwas gesagt, doch ihre Argumente waren schwach und das wusste sie.

Astarothpfote korrigierte sie und die Schülerin musste die Zähne zusammenbeißen um nicht zu knurren. "Nein, eine für dich anmaßende Vermutung." miaute sie. "Du kennst sowohl deinen Bruder als auch diese Himmelclaner besser, da ist es nur logisch, dass ich einen neutraleren Blick auf die Sache habe.
Was ich noch brauche?" Taupfote sah ihn jetzt wieder direkt an, ihre blauen Augen funkelten genervt. "Ich glaube dir doch bereits, doch es ist ziemlich schwer das auch weiterhin zu tun, wenn ich für Aussagen angefeindet werde, nach denen du mich gefragt hast."
Sie schnaubte und schaute wieder weg, bevor sie mit leicht zitternder Stimme sagte: "Deine Worte reichen nicht nur, sie sind für mich ausschlaggebend. Aber trotzdem habe ich Beetle niemals unterstellt er sei inkompetent." Nun wurde sie wieder wütend, denn ihrer Sicht nach verhielt er sich unfair. "Ich bin nie davon ausgegangen, ich habe versucht alle Möglichkeiten abzuwägen, die eventuell passiert sein könnten um mir ein besseres Bild von der Situation zu machen. Du hast das direkt als Angriff auf dich und ihn gesehen und stellst es nun so dar, als würde ich deinen Worten keinen Glauben schenken. Dabei tue ich das. Ich habe ja schon gesagt, dass ich dir glaube. Ich werde dem Rudel mit Vorsicht begegnen und einen Bogen um sie machen, wann immer es mir möglich ist. Du wirst deine Gründe haben und da ich dir natürlich mehr vertraue als denen, werde ich mich in Acht nehmen. Trotzdem kann ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, jedem einzelnen Mitglied mit Misstrauen zu begegnen, nur weil es ein Teil dieser Gruppe ist. Und dafür muss ich mich auch nicht rechtfertigen. Genauso wie du ja auch Streunern mit einem gewissen Vorurteil begegnest, wie ich es zum Beispiel nie tun würde. Weil ich eben die andere Seite kenne."

Nun konnte sie sich nicht mehr zurückhalten. Taupfote sprang auf die Beine, drehte sich zu ihm um und fauchte. "Das sind zwei komplett unterschiedliche Sachen! Und was heißt hier, davon kommen zu lassen?" Vor lauter Wut wusste sie kurz nicht was sie wollte, weswegen ihre Stimme stockte. Das wiederum brachte sie noch mehr in Rage und ihr Nackenfell stellte sich auf. Sie versuchte sich zusammenzureißen, es war immer noch Astarothpfote, ihr Freund und in gewisser Maßen Beschützer. Derjenige, dem sie sich anvertraute, doch in dessen Gesicht sie gerade nur Enttäuschung und Wut sehen konnte. Vermutlich genau das selbe, was er auch in ihrem lesen konnte.
"Ich lasse niemanden davonkommen, denn bei beiden Fällen habe ich nur überlegt, was ich tun würde. Zumal die Sache mit den Himmelclanern gar nicht damit verglichen werden kann. Viele der Rudelmitglieder sind in diese Sache hineingeboren. Wenn sie wirklich alle so grausam sind wie du sie darstellst, dann erziehen sie auch ihre Junge so, die dann gar keine Chance haben, anders zu werden. Die Rosenclanschüler haben diese aber sehr wohl, schließlich werden sie in den Clan integriert." Sie atmete kurz durch, bevor sie weitersprach.
"Du hast recht, ich habe vermutlich zu schnell und zu streng geurteilt. Aber dennoch bin ich der Meinung, dass die beiden Rosenclanschüler um einiges schlimmer sind, als die Rudelmitglieder die in ihrem Alter sind. Schließlich habe ich noch von keinem Rudelmitglied gehört, dass grundlos Beute stiehlt. Ich bin mir aber bewusst, dass es sein kann, dass so etwas vorgekommen ist, nur dann eben ohne mein Wissen. Aber deswegen habe ich ja schon gesagt, dass ich froh bin, in keiner der beiden Fälle urteilen und handeln zu müssen."
Mit den letzten Sätzen wurde sie immer leise und verstummte dann schließlich. Astarothpfote hatte einen guten Punkt gebracht, darüber hatte sie nicht nachgedacht, weshalb sie zugeben musste, dass er recht hatte. Es fiel ihr äußerst schwer, doch sie wollte nicht unfair sein, nur weil es ihr nicht passte.
Doch sein Vorwurf, sie würde die Himmelclaner bevorzugen, traf sie wie ein Schlag.
"Nein." miaute sie und blickte ihn hasserfüllt an. Wie konnte er es wagen. "Ich wusste bis eben nicht einmal, dass die Rudelkatzen von außerhalb kommen. Ich dachte, sie hätten sich irgendwie als Gruppe innerhalb des Himmelclans gebildet. Und über die Schüler weiß ich nur, dass sie dort zumindest schon als Junge gelebt haben." Sie sprach monoton, doch nur um zu verhindern, dass ihre Stimme wieder zitterte.

Inzwischen hatte sich ihr Nackenfell wieder gelegt, doch ihre Stimmung war nicht besser geworden. Im Gegenteil, sie stand immer noch stocksteif da, den Blick von ihm abgewandt.
Keine Junge? Abwerten?
Taupfote schluckte und in ihrem Inneren zerbrach etwas. Das hieße also, wenn er kein Anführer sein würde und ein Leben als normaler Krieger leben würde, würde ihn das nicht zufrieden stellen?
Sie brauchte einen Moment um es zu verarbeiten und gab sich gar nicht erst die Mühe es zu verstehen. Astarothpfote war schon immer anders als sie gewesen, doch ihre Ambitionen und Ziele hatten sich dennoch geähnelt. Er bedeutete ihr so viel, doch wenn es ihm am wichtigsten war Anführer zu werden, dann... Dann hatte sie keine Chance.

"Wie bitte?" Sie drehte sich nun zu ihm um, ihre Mundwinkel verzogen sich zu einem spöttischen Lächeln. "Armer Astarothpfote. Das ist deine Sorge? Dass du nicht in die Geschichte eingehen wirst?" Ihre Stimme triefte vor Unverständnis und Sarkasmus und in dem Moment nahm sie keine Rücksicht auf seine Gefühle.
"Und die anderen Krieger des Sturmclans? Die Tag für ihr Tag ihr Bestes geben um uns alle am Leben zu halten? Die patrouillieren, die Jagen gehen, die für uns kämpfen? Sind die am Ende auch nichts wert, nur weil sie keine Anführer geworden sind?" Taupfote schnaubte. "Ich weiß, dass das eher nur für dich gilt und du dich so siehst und nicht andere, aber vielleicht änderst du deine Perspektive mal ein wenig. Hohe Erwartungen auf deinen Geschwistern und dir? Sicher, dass du nicht einfach arrogant bist? Ich zumindest habe noch von niemanden gehört, dass deine Familie negativ aufgefasst wird. Und die ehemalige Heilerin hat während des Hundeangriffs die gesamte Kinderstube beschützt und meine Schwester gerettet. Ich glaube also kaum, dass man Sweetnose auf ihren früheren Status reduzieren kann."
Die Ohren der Kätzin zuckten. "Es mag sein, dass du und deine Geschwister irgendetwas an sich haben, dass schlimme Dinge hervorrufen kann. Doch wenn du mir, wie du eben behauptet hast, wirklich mehr erzählt hast über dich als sonst wem, dann verstehst du ja sicher, dass ich davon nicht viel halte. Bis jetzt ist jedenfalls noch absolut nichts passiert, was den Sturmclan in Gefahr gebracht hat und von dir oder deiner Familie ausgegangen ist."

Taupfote fuhr mit der Pfote über ihre Schnurrhaare, damit sie etwas zu tun hatte. Sie wollte die Krallen nicht in den Boden bohren, denn das würde so wirken als hätte sie die Fassung verloren.
"Ich glaube es ist besser, wenn ich jetzt gehe." miaute sie dann. "Du hast bestimmt auch noch einiges zu tun. Trainieren zum Beispiel. Damit du deine Erwartungen erfüllen und uns alle retten kannst, hm?"


Taublüte

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zuletzt bearbeitet 29.07.2025 22:30 | nach oben springen

#5816

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

30.07.2025 00:29
von Astarothpfote | 220 Beiträge | 227 Punkte
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@Taupfote
(hehe xD)

Okay. Das war alles? Es war eine verdammte Ehre! Aber gut, wenn das für sie nicht so viel bedeutete, dann würde ich das einfach hinnehmen, daran ändern konnte ich schließlich herzlich wenig.

"Reicht das nicht?",brummte ich etwas genervt, doch wich schnell ihrem Blick aus, den Fokus auf den Himmel vor uns gerichtet. "Ich hab dich danach gefragt, aber ich hatte nicht erwartet, dass du so reagieren würdest. Mit Vorwürfen an meinen Bruder." Und auch an mich. Sie warf mir vor, voreingenommen zu sein und zu schnell zu urteilen, was ich als empörend empfand. Bis jetzt hatte mich meine Intuition nie im Stich gelassen, nicht was andere Katzen anging, und daher sah ich manche meiner Vorurteile als durchaus gerechtfertigt an.
Taupfote's Stimme zitterte leicht, wahrscheinlich vor Wut, was mich aus dem Augenwinkel einen Moment zu ihr herüber schauen ließ. Solch einen Frust füreinander hatten wir sicher noch nie verspürt und... es... tat weh? Wieso schmerzte es so, mit ihr zu streiten? Das sollte nicht so weh tun.
Aber was ich als noch weitaus schlimmer empfand... Sie war süß. Sie war süß. Dieses beleidigte Schnaube, das harsche Funkeln ihrer Augen und dieses bockige Abwenden ihres Blickes von mir, wenn sie nicht recht weiter wusste. Was... Was sollte das?! Ich sollte das nicht im geringsten anziehend finden, was stimmte nicht mit mir?!
Um ehrlich zu sein dauerte es allerdings nicht lange, bis der Gedanke daran verflog, ebenso das seltsame Gefühl im Magen.
Denn wir kamen recht schnell wieder auf ein Thema zu sprechen, das mich zur Weißglut brachte.
"Dann tu das, geh auf sie zu und mach dir ein Bild von ihnen. Ich kann dir garantieren, dass sie das ausnutzen werden. Sie träufeln dir Gift ins Ohr, damit du dich nicht gegen sie wendest oder sie schlagen dir sofort ihre Überlegenheit um die Ohren, eine von beiden Taktiken ist es immer. Du wärst überrascht, wie sehr sie Schlangen ähneln können." Zugegeben, ich hatte mittlerweile auch durch meine Befürchtungen bezüglich des Rudels einige Vermutungen über sie, die ich gut und gerne als Tatsachen darstellte. Ich wollte einfach nicht, dass Taupfote von ihnen so verletzt wurde, wie es Beetleshell wurde - und ich konnte es nicht verhindern.
"Alle Möglichkeiten? Du hast Möglichkeiten abgewägt, die völlig unmöglich sind. Beetleshell hätte keinen Grund, diese Katzen zu provozieren und das weißt du sicher auch. Warum also überhaupt diese These in den Raum stellen?" Schließlich jedoch seufzte ich nur leise und wandte den Blick erneut ab, um mich kurz zu sammeln. "Ich begegne Streunern mit Vorsicht, weil man einfach nie wissen kann. Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Nur weil du nicht mörderisch und kaltherzig bist, müssen das nicht alle sein." Dieses Gespräch war kräftezehrend, vor allem da ich auf einem schmalen Grad zwischen Wahrheit und Unwahrheit wandelte.

Doch da sprang Taupfote auf und begann, sich fauchend vor meinen Anschuldigungen zu verteidigen, was mich mit angelegten Ohren zu ihr aufschauen ließ, jedoch blieb ich noch liegen. Ich wollte einen Ruhepol bilden, was sich als deutlich schwieriger herausstellte, als ich gedacht hätte. Gaaahh, wie sollte ich auch ruhig bleiben, wenn sie so mit mir sprach?!
Wieder dieses kurze Stocken, die eigene, wütende Verwirrung, die mich noch einmal für den Bruchteil einer Sekunde ein Kribbeln im Bauch verspüren ließ, bevor es von ihren Worten erstickt wurde. "Wirklich? Und der Himmelclan lässt das einfach mit sich machen? Du stellst erneut Vermutungen auf, die sich widerlegen lassen könnten, das sind keine Fakten. Du weißt nicht, wie die Rudelmitglieder aufgezogen werden, ich schon." Und sie blieben unter sich. Verbanden sich nur zum Spaß mit Clankatzen oder wenn es ihren verrückten Zwecken diente. Familie? Das gab es nur für die 'echten' Rudelmitglieder.
"Noch kein Rudelmitglied, das Beute stiehlt? Ist das etwa schlimmer als ein MORD?!",blaffte ich sie nun an, schockiert über diesen Vergleich. "Du hast es doch selbst gehört - der zweite Anführer des Himmelclans, der hat eine Rosenclanerin ermordet und nicht irgendeine. Er hat Räuberstern ein Leben genommen. Das ist also nicht zu vergleichen mit ein paar dummen Schülern, die etwas Beute stehlen? Ich sagte es doch, du misst mit seltsamen Maßen.",knurrte ich, nun wirklich wütend, und erhob mich ebenfalls, das Fell leicht gesträubt. "Sie sind Monster, allesamt. Egal was sie tun, egal was sie sagen, sie handeln nach anderen Gesetzen und dienen nicht den Mächten, denen die meisten Clankatzen dienen. Das ist ein unumstößlicher Fakt."
Und dabei würde es bleiben.
Der hasserfüllte Blick erinnerte mich an den Ekel, den ich in Beetleshell's Augen gesehen hatte, als ich Deerpaw angegangen war. Das versetzte mir einen Stich in der Brust und für einige Herzschläge lang mischten sich Schreck und Wut in meinem Gesicht, bevor ich mich wieder etwas fing.
"Dann sind diese Rosenclaner umso enger mit dem Clan verbunden und brauchen vielleicht nur etwas Anleitung in die richtige Richtung, eine treffende Bestrafung, aber auch ein Ziel. Noch ein Grund mehr, sie nicht gleich zur Höchststrafe zu verdammen.",erwiderte ich schnaubend.

Im Gegensatz zu Taupfote's Vermutung hatte sie definitiv eine Chance, genauso wie ich insgeheim hoffte, eine ähnlich große bei ihr zu haben. Der Posten des Anführers war mir sehr wichtig, aber der konnte durchaus mit einer... Beziehung vereinbart werden. Darin zumindest sah ich kein Problem.

Der Spott, den mir die silbern getigerte Kätzin dann jedoch entgegen brachte, machte mich unglaublich zornig. Wie konnte sie es wagen. Sie hatte überhaupt keine Ahnung, worum es hier ging, sie wusste nicht, was für mich auf dem Spiel stand, für den Sturmclan! Wie könnte sie auch? Aber sich dann ein Urteil bilden? Dafür schien sie ein Faible zu haben, urteilen ohne alle Fakten zu kennen.
Ihre Worte schmerzten, brannten regelrecht auf der Haut und mir wurde heiß vor Wut und Unmut. Einfach nur arrogant? Sie verhöhnte mich? Na dann sollte ich ihr wohl einen Grund dafür geben.
"Du verstehst nicht, worum es hier geht. Und trotzdem urteilst du!",fuhr ich sie an. Nun zeigte sich der geballte Frust, den ich mir seit Monden anstaute. Seit ich wusste, wer wirklich mein Vater war, da sammelte sich dieser Hass an, Hass auf den Himmelclan, auf meine Mutter, auf Kältestern, allen voran aber mich selbst. Ich hatte meinen Bruder verletzt, eine Sturmclanschülerin, weil ich nicht damit zurecht kam, das ich nichts als ein Fehler war, der niemals hätte sein dürfen.
Ohne dass ich es wollte, bildeten sich Tränen in meinen Augen, ließen das stechende Gelb glasig wirken.
"Das hab ich nie gesagt! Aber ICH bin nichts wert, wenn ich es nicht zum Anführer schaffe! Wenn ich nicht härter arbeite als jeder andere, werde ich niemals besser sein als sie!" Der Vorwurf der Arroganz tat am meisten weh, sah ich zwar ein, dass ich durchaus meine hochnäsige Seite hatte, doch war ich ganz sicher kein egoistischer Tunichtgut, der sich für etwas Besseres hielt, nur weil er atmete. Ich zeigte mit den Krallen der rechten Pfote auf sie und fauchte: "Arrogant?! Und das von dir?! Die sich ein Urteil bildet, ohne Ahnung zu haben?! Nichts weißt du! Du hast keine Vorstellung, wie sich das anfühlt, das zu sein was wir sind!" Ich schaffte es zwar, die Tränen zurück zu halten, doch bebte meine Stimme vor Wut und Frust.
Kurz schloss ich die Augen, sammelte meinen Hass, auf diese gesamte Situation, das Rudel, mich, bevor ich ihn entlud. "Ich bin ein Teil von ihnen. Ich bin ein Halbclaner, zu einem Teil Rudelkatze und ein ganzer, geballter Haufen Abschaum. Meine Geschwister und ich sollten eigentlich gar nicht existieren." Ich grub die Krallen in den Stein unter uns, naja, so gut es eben ging. Der harte Boden als Gegner tat ganz gut. Für einen Moment zitterte mein Körper leicht, doch das unterband ich schnell, Taupfote finster anfunkelnd. "Mein Vater ist Kältestern höchstpersönlich. In mir fließt das Blut dieser verräterischen Kreaturen und deshalb ziehen sie und ich den Ärger förmlich an. Beetleshell wurde angegriffen, weil er sich geweigert hat, vor ihnen zu kriechen. Sie haben zwar noch keinen Anspruch an uns erhoben, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Wenn sie erst einmal sehen, was sie verloren haben, werden sie uns zu sich holen wollen, als Verstärkung ihrer Reihen. Weil wir Rudelblut in uns tragen." Das war eine tiefe Angst, die ich seit der Begegnung mit Kältestern in mir trug. "Sieh mich doch an. Wieso denkst du wohl, habe ich diese Größe erreichen können? Sweetnose's Gene waren es sicherlich nicht." Ich fühlte mich auf einmal... widerlich. Als wäre mein eigener Körper ein abstoßendes Gefäß, in dem ich nicht mehr sein wollte, eine widerwärtige Hülle, die ich nicht abstreifen konnte.
Unter die Wut mischte sich ein wenig traurige Akzeptanz, ein stilles Bekenntnis zu der Tatsache, dass ich Teil dieser Bande ruchloser Monster war, die keine Skrupel hatten, Leben auszulöschen, wenn es ihren Zwecken diente. Ich wagte einen Blick an mir herab, bevor ich ihn wieder auf Taupfote richtete, nun weniger wütend, sondern eher von Scham und Frust überdeckt. "Oh ja, wir haben etwas an uns, das nur für Probleme sorgt. Unsere gesamte Existenz ist ein Problem, ein Fehler. Wir sind Unkraut, halbfertige Brut zweier Clans, plus Rudel. Uns hätte es eigentlich gar nicht geben sollen. Wir sind das Ergebnis eines Regelbruchs, der Spross von Untreue und Verrat. Nur wenige Katzen wissen davon, aber es braucht nur eine einzige, um uns zu Aussätzigen zu machen, eine einzige Katze, die es auf der Großen Versammlung vor allen sagt." Eine weitere, tiefliegende Angst, die mich seit dieser Begegnung verfolgte. Es könnte jeden Mond soweit sein, jeden Mond könnte es aus sein mit uns, wenn sich auch nur eine informierte Katze dazu entschied, dem Spuk ein Ende zu bereiten.

Ich ließ den vor sich hin schlagenden Schweif langsam zur Ruhe kommen und wich schließlich Taupfote's Blick aus. Jetzt wo sie es wusste, wollte ich nicht mehr, dass sie mich ansah, fühlte mich nackt und entblößt, als hätte sie all meine tiefsten, dunkelsten Geheimnisse erfahren und ihr Blick allein reichte daraufhin aus, um mich vor aller Augen zum Gespött zu machen, einem Geächteten.
"So... Jetzt weißt du es. Warum ich so hart daran arbeite, ein guter Krieger zu werden. Wenn ich nur irgendein Krieger bin, dann... dann bin ich auch nur irgendjemand. Jemand, um den der Clan sich nicht scheren wird, wenn ihn das Rudel verlangt. Man wird vielleicht gar nicht um uns kämpfen, sondern den Frieden wahren wollen und uns weggeben, weil wir eine Gefahr sind und das Rudel... immer stärker wird. Je mehr Jungen sie in den Himmelclan setzen, desto größer wird ihre Zahl, desto größer die Bedrohung, die von ihnen ausgeht." Einen Augenblick atmete ich tief durch, hob dann wieder den Blick und öffnete die Augen, Taupfote ernst ansehend. "Aber wenn ich zum Anführer des Sturmclans werde... dann kann ich bestimmen. Und niemand wird mir meine Geschwister nehmen, niemand wird sie gegen ihren Willen fortschicken und wenn sie uns mit Gewalt holen wollen, dann kann ich dem entgegen stehen. Dann habe ich die Stärke, die ich dafür brauche."
Sicherlich würde sie das nicht verstehen. Wie könnte sie auch? Sie sah mich ja offensichtlich nur als einen arroganten Möchtegern-Krieger, der sich für wichtiger hielt, als er war. Nun, vielleicht traf das zu. Vielleicht bildete ich mir all das nur ein, möglicherweise war ich nur ein Hochstapler. Aber ich könnte auch recht haben und das Risiko wollte ich nicht eingehen.

Sicherlich war sie nun angewidert, würde mich meiden. Ich vertraute ihr so weit, dass ich mir größtenteils sicher war, sie würde nichts verraten. Doch... dass sie mich nun aufgeben würde, das vermutete ich durchaus. Sie hätte allen Grund dazu. Deshalb wandte ich ihr bereits die rechte Seite zu, starrte auf den Fluss neben uns. "Alle retten klingt gar nicht so übel.",murmelte ich, die Tränen nach wie vor tapfer zurück haltend.



Taupfote Is crying
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zuletzt bearbeitet 30.07.2025 00:33 | nach oben springen

#5817

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

30.07.2025 19:36
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@Astarothpfote

Taupfote riss sich zusammen, denn scheinbar schien ihr Gegenüber immer noch nicht verstanden zu haben, dass sie Beetleshell keine Vorwürfe gemacht hatte. Sie hatte lediglich laut gedacht und das war ein Fehler gewesen.
Bei seinen nächsten Worten rollte sie mit den Augen.
"Nochmal, ich kenne deinen Bruder kaum. Ich vertraue ihm, weil er Sturmclaner ist, aber das heißt nicht, dass ich ihm nichts zutrauen würde, was gegen die Regeln geht. Grundsätzlich traue ich jedem, den ich nicht sehr gut kenne, alles zu."

Auch als sie sich fauchend vor ihm aufbaute, blieb er liegen, was sie aus irgendeinem Grund nur noch wütender machte. Nahm er das alles nicht ernst? Oder nahm er es viel zu ernst und blieb deshalb am Boden?
Außerdem wollte sie sich nicht eingestehen, dass wild umher Knurren nicht die beste Entscheidung war, wenn man eine Diskussion führte.
"Hörst du mir eigentlich zu?" blaffte sie dann zurück. "Ich habe die Rosenclan-Schüler mit Himmelclan-Schülern, die Teil des Rudels sind, verglichen. Nicht mit dem Stellvertreter. Den habe ich doch vorhin schon als ungeeignet abgestempelt." Astarothpfote erhob sich nun ebenfalls, weshalb sie zu ihm hinaufsehen musste.

"Natürlich!" knurrte sie. "Natürlich urteile ich. Darum ging es doch zu Beginn. Wie wir gehandelt hätten, wären wir an gewissen Positionen." Sie wollte noch mehr sagen, wollte ihm noch mehr Dinge an den Kopf schleudern, doch da sah sie Tränen in seinen Augen. Für einen Moment war sie geschockt, der schwarze Kater hatte sich ihr gegenüber noch nie so verletzlich gezeigt. Nicht einmal, als er Todesbeeren gefressen hatte.
"Stimmt, ich habe keine Ahnung wie es ist in deiner Haut zu stecken. Aber kannst mich nicht dafür verurteilen, dass ich dennoch urteile. Denn wenn es nach deinen Maßstäben ginge, könnte niemand über niemanden urteilen." Ihre Stimme war ruhiger, denn sie hatte gemerkt, dass ihre Worte ihn wirklich verletzt hatten. Dennoch wollte sie sich nicht klein reden lassen, schließlich sprach er schon wieder über Dinge, die für sie unlogisch waren. "Wir beide haben vorhin mir nichts dir nichts gesagt, dass wir Raptorshriek niemals den Stellvertreterposten gegeben hätten. Doch waren wir bei der Entscheidung dabei? Nein. Wir können die Gedanken von Kältestern nicht lesen, können nicht verstehen was hinter seiner Entscheidung steckte. Ebenso haben wir über die Strafe von Räuberstern geurteilt, ohne dass wir wirklich Hintergrundwissen haben. Keiner von uns war dabei, keiner von uns kann nachvollziehen, wieso die Strafe so gering ausgefallen ist. Wer weiß, vielleicht mussten die beiden ja doch noch viel mehr ausstehen, nur wollte es der Rosenclan nicht der Öffentlichkeit preisgeben.
Und ja, du bist arrogant. Nicht nur, aber auch. Genau wie ich. Ich habe geredet ohne Ahnung zu haben und du hast geredet ohne nachgedacht zu haben. Woher willst du denn wissen, dass ich nicht auch eine Gefahr für den Sturmclan bin? Mein Stamm hat meine Mutter getötet, weil sie mit meinem Vater Junge bekommen hat. Wer weiß, vielleicht suchen sie mich und meine Schwester eines Tages und dabei wird es ihnen egal sein, wie viele Leben das kostet."
Dass das eintraf, war höchst unwahrscheinlich, doch Taupfote wollte ihrem Standpunkt mehr Ausdruck verleihen.
"Ich weiß nicht wie es ist du zu sein, aber ich weiß wie es ist, anders zu sein. Oder zumindest das Gefühl zu haben. Eine Vergangenheit zu haben, die dich jederzeit einholen könnte."
Sie verstummte, denn auf einmal sprach ihr Baugefährte das aus, was er ihr die ganze Zeit verschwiegen hatte.
Ihre blauen Augen suchte seine während er ihr mit bebender Stimme berichtete, wer sein Vater war.
Dass er Verwandschaft im Himmelclan haben musste war ihr seit Beginn der Auseinandersetzung klar gewesen. Dazu war seine Sicht nicht neutral genug gewesen. Doch dass der Anführer höchstpersönlich nun sein Vater war, damit hatte sie nicht gerechnet.

"Das ist lächerlich." miaute sie dann und ihr wurde im selben Moment bewusst, dass das vielleicht nicht die besten Worte waren, die man sagte, wenn einem der Gegenüber gerade etwas anvertraut hatte, weshalb sie schnell weiter sprach. "Du hast mich vorhin als eine der loyalsten Sturmclaner bezeichnet. Dabei kennst du meine Herkunft, kennst Streuner und ihre Angewohnheiten. Du würdest mich nie als eine Mörderin sehen, dabei waren meine Vorfahren welche. Wieso also sollte man dich dann so sehen? Kannst du etwas dafür, dass sich Sweetnose und Kältestern nicht im Griff hatten? Nein. Ist es deine Schuld, dass du Rudelblut in dir trägst? Nein."
Sie seufzte, sah zu Boden und dann wieder auf. Eigentlich war sie immer noch sauer, sehr sogar, doch das würde jetzt zu nichts führen. Stattdessen versuchte sie den Kater ein wenig aufzubauen, denn im Moment wirkte er ziemlich mitgenommen. Doch nichts was sie sagen wollte, hätte wirklich etwas gebracht. Selbst ein ich verstehe dich konnte ihm nicht helfen, denn sie tat es nicht. Sie konnte nicht fühlen was er fühlte, konnte sich nicht einmal in seine Lage hinein versetzen, denn so etwas war ihr noch nie passiert.
Stattdessen strich sie leicht mit dem Schweif über seine Flanke, eine kleine und kurze Geste der Entschuldigung, eventuell auch der Versöhnung.
Dennoch schaffte sie es immer noch nicht, etwas zu sagen. Der Schmerz darüber, dass er, ihr bester Freund, ihr so etwas vorenthalten hatte, war zu groß. Taupfote war hin und her gerissen, zwischen Schuldgefühlen und Enttäuschung.
Und...Und das war der eigentliche Grund weshalb sie nichts sagte...sie hatte Angst.
Nicht vor ihm, aber vor dem was er sagte. Je mehr er erzählte, desto größer wurde ihre Unsicherheit. Unbewusst machte sie einen Schritt zurück, als Astarothpfote meinte, das Rudel könne ihn uns seine Geschwister an sich reißen wollen.
"Aber..." machte sie, "Aber sie können euch doch nicht einfach einfordern. Ihr gehört denen doch nicht, eure Gemeinsamkeiten beschränken sich nur auf Verwandtschaft, mehr nicht."

Seine Erklärung mit dem Anführer sein wollen ergab nun wesentlich mehr Sinn, dennoch konnte sie immer noch nicht verstehen, weshalb er es so darstellte, als wären er und seine Geschwister vollkommen alleine.
"Und was gibt dir die Gewissheit, dass unter einem anderen Anführer anders zugehen würde?" miaute sie mit zitternder Stimme. "Sperberstern würde euch niemals fortschicken. Sie würde für euch kämpfen, wie sie es für jedes Sturmclanmitglied machen würde."
Hatte die Schülerin eben noch versucht den Kater aufzumuntern, so vermied sie jetzt jeden Blickkontakt. In diesem Moment war ihr alles zu viel. Sein Geständnis, seine Aussage eine eigene Familie würde ihn ohne Anführerposten nur abwerten und nun die Tatsache, dass das Rudel auch für den Sturmclan eine Gefahr werden könnte. Für den Clan, für den sie lebte. Ihr Zuhause.
Als sie hergekommen war hatte sie ihrem Vater geschworen, dieses Gebiet mit allem was sie hatte zu verteidigen. Vor allem und jedem, der Böses über den Clan bringen konnte.
Hätte sie sich überhaupt mit Astarothpfote angefreundet, hätte sie es gewusst? Hätte sie ihm vertraut, wenn sie gewusst hätte, dass er der Grund für einen potenziellen Angriff des Himmelclans sein könnte? War das der Grund weshalb er niemandem davon erzählte?
Nein.
Sie hätte sich nicht von ihm abgewandt. Sie kam selber von außerhalb, sie hatte ähnliche Situationen erlebt und sie wusste, dass Astarothpfote den Sturmclan niemals freiwillig in Gefahr bringen würde.
Dennoch...Ein kleiner Teil von ihr hegte Misstrauen und dafür hasste sie sich. Doch sie konnte es nicht ändern.

"Es tut mir leid." miaute sie und ihre Stimme brach. "Ich habe nicht gewusst...Ich wollte nicht..." Was eigentlich? Was wollte sie nicht? Ihn anfauchen? Doch, das hatte er verdient gehabt. Ihm entgegensetzen? Doch, denn wenn sie immer nur klein beigab, dann würde sie niemand ernst nehmen. Aber was dann?
Taupfote starrte ihn an, regte sich nicht und überlegte.
"Danke, dass du es mir gesagt hast." miaute sie dann, denn das war das einzige, was sie sagen konnte und auch wirklich so meinte.
Er selbst hatte einige Zeit auf den Fluss gestarrt, weshalb sie sich gar nicht sicher war, wieviel er von ihrem eigenen Gefühlschaos mitbekommen hatte.
"Man kann nicht alle retten." miaute sie resigniert, hatte sie selber schmerzlich erfahren müssen, dass es einem nur Nachteile verschaffte, wenn einem viele Katzen am Herzen lagen.
Doch während sie so dastand, den Blick auf seine Flanke gerichtet, realisierte sie etwas.
Dieser Kater war ihr in kurzer, oder langer, Zeit so wichtig geworden, dass sie es selber kaum glauben konnte. Er hatte sie beschützt, hatte mit ihr trainiert und ihre Ängste genommen.
Wenn sie sich jetzt von ihm abwandte, dann würde sie ihn verlieren. Für immer.
Und das wollte sie nicht. Konnte sie nicht.

Doch ihm gestehen, dass sie sich in ihn verliebt hatte, konnte sie auch nicht.
"Für mich spielt es keine Rolle wer dein Vater ist." sagte sie stattdessen. "Du kannst auf mich zählen, egal wie viele Rudelmitglieder dich angreifen."


Taublüte

by @Waterstep


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@Taupfote Sturmclan, weiblich
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@Palekit Himmelclan


Hawkpaw Is crying
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zuletzt bearbeitet 30.07.2025 19:42 | nach oben springen

#5818

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

31.07.2025 16:00
von Astarothpfote | 220 Beiträge | 227 Punkte
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Größe im Kriegeralter sehr groß

@Taupfote

"Du kennst mich, das sollte wohl reichen.",brummte ich und schüttelte den Kopf. Ich verstand ihren Punkt, ja. Dennoch ärgerte mich ihr Misstrauen meinem Bruder gegenüber. Keine allzu rationale Entscheidung, das wurde mir jetzt erst so richtig bewusst, weshalb ich beschloss, das Thema auf sich beruhen zu lassen. Wir würden dahingehend in diesem Zustand keine Einigung finden.

Die Debatte über die Rosenclaner verwarf ich auch recht schnell, als Taupfote mich anknurrte und mir einen Vortrag über Urteile hielt. "Und du hättest nach Urteilen gehandelt, die sich selbst mit den Informationen, die wir hatten, als unvorteilhaft herausstellten, oder?",erwiderte ich patzig und wandte mit einem frustrierten Schnauben den Kopf ab. "Es sollte niemand über andere urteilen können." Doch... mehr fiel mir nicht ein. Taupfote hatte mit ihren Aussagen größtenteils ja recht. Ich urteilte und warf ihr dieselbe Tat im nächsten Atemzug vor. Es machte mich wütend, so vorgeführt zu werden, einen offensichtlichen Fehler meinerseits so an den Kopf geworfen zu bekommen, weshalb ich dicht machte und keine Entschuldigung meinen Mund verließ. Allerdings zeigte ich auch kein Zeichen der größeren Gegenwehr mehr, als es um Urteil und Verurteilung ging. Erst als Taupfote mir bestätigte, dass sie mich, und anscheinend auch sich, arrogant fand, schoss mein Kopf hoch und ich funkelte sie finster an. Beleidigt von diesen Worten, strich mein Schweif durch die Luft. "Ach ja, wirklich? Basiert das nur auf diesen Aussagen oder hast du da etwa schon Beweise aus vorherigen Situationen, hm? So ein Vorwurf muss sich auf mehr stützen, als auf eine einzige Aussage.",zischte ich ein wenig herausfordernd. Ich wollte nicht arrogant genannt werden, auch wenn ich wusste, dass ich durchaus ein paar... weniger liebsame Züge haben konnte. Arroganz war mit Überheblichkeit verbunden, etwas, das einen schnell zu Fall bringen konnte, wie ich leider gerade unglücklicherweise am eigenen Leib erfuhr, aber nicht wahr haben wollte.
"Dein Stamm hat keinen Grund mehr, sich für dich zu interessieren, doch nicht nach all der Zeit. Sie sind zu weit weg und dich zu suchen würde bei der Umgebung, aus der sie kommen, nur wertvolle Ressourcen verschwenden.",erwiderte ich, redete mir und vielleicht auch ihr ein, dass sie hier in Sicherheit war und ganz sicher keine Gefahr darstellte. Sie sollte sich unter keinen Umständen so fühlen.

Das ist lächerlich.
Ein Satz, der mir zugegeben etwas vor den Kopf stieß, weshalb ich verwirrt den Blick hob und auf ihre Augen richtete. Bitte was?! Was war daran lächerlich?!
Sie ergänzte allerdings gleich noch einige Dinge, die mich den Blick allerdings nicht lockern ließen. Sie versuchte, mir diese Angst auszureden, die Vorsicht, doch ich wusste, dass es lediglich ein kläglicher Versuch war. "Das kannst du nicht wissen. Wir haben doch gerade beide eindrucksvoll demonstriert, wie sehr Katzen aneinander vorbei reden können. Wie schnell man sich von Emotionen leiten lässt. Ist der Samen der Angst erst einmal gepflanzt, wird es den Sturmclanern vielleicht völlig egal sein, was mit uns geschieht. Der Hass auf Sweetnose's Regelbruch und unsere Existenz wird größer sein, als die Vernunft. Katzen sterben momentan an den Grenzen wie die Fliegen.",erinnerte ich sie und strich langsam mit dem Schweif über den Stein unter uns. "Nichts davon ist meine Schuld. Aber das ändert nichts daran, dass ich Teil des Ergebnisses bin. Ich bin dennoch Teil eines Problems."
Die sachte Berührung an der Flanke ließ mich einen Schritt zur Seite machen. Ein stummes "Nicht jetzt". Ich wollte nun ungern berührt werden, mochte ich Berührungen generell nicht sehr und darüber hinaus war ich auch nicht sonderlich erpicht auf Kuscheleien direkt nach einem Streit. Oder währenddessen.
Nach wie vor fühlte ich mich gerade immens unwohl in meinem Körper, wollte nicht, dass sie mich ansah und mich selbst ansehen wollte ich umso weniger. Da machte sie einen Schritt zurück, was mich langsam wieder aufschauen ließ von der Stelle, wo sie eben meine Flanke berührt hatte. Was war das? War das Angst? Unglauben?
Ich konnte es nicht einschätzen, aber es machte auf mich keinen guten Eindruck. Würde sie sich jetzt abwenden, jetzt, wo sie alles über mich wusste, ausnahmslos?
"Das könnten sie. Sie sind nun an Machtpositionen, wieso sollten sie das nicht irgendwann tun?" Ich zuckte mit den Schultern, als wäre das, was ich gerade sagte, eine reine Tatsache, die es zu akzeptieren galt. "Es ist alles nur eine Frage der Laune. Was wenn Kältestern sich letztendlich doch umentscheidet? Uns unsere Freiheit nicht lassen will? Wir hätten doch keine Wahl, wenn er den Sturmclan bedrohen würde. Ich werde sicher nicht der Grund dafür sein, dass mein Clan in einen unnötigen Kampf gerät. Ich werde von niemandem verlangen, mich zu verteidigen."

Wieso es unter meiner Herrschaft anders aussehen würde?
"Weil ich dann Verantwortung und Macht trage. Mein Wort wäre Gesetz! Ich könnte für die Sturmclaner, wenn ich sie gut führe, unersetzbar werden, dann MÜSSEN sie mich hier behalten - und meine Geschwister auch. Wenn ich mich hocharbeite, mich beweise und demonstriere, wie stark ich bin, werden die Rudelkatzen sich zweimal überlegen, ob sie uns wirklich dazu zwingen wollen, klein bei zu geben.",erklärte ich weiter meinen Plan und lief dabei hin und her. "Sperberstern ist eine gute Anführerin, aber was würde sie davon abhalten, uns fortzuschicken? Eben weil sie eine gute Anführerin ist, würde sie uns eher hergeben, als einen ganzen Clan wegen einer Familienfehde in den Krieg zu treiben. Ich würde es nicht anders machen, wäre ich an ihrer Stelle. Man wählt das kleinere Übel, so sieht's aus." Eine grausame Welt, aber eine, die ihre Urteile eben fällte, nach den Gesetzen des Stärkeren und den Gesetzen der Logik.
Taupfote wandte den Blick ab, führte das Gespräch vorerst nicht fort, sondern hing ihren Gedanken nach. Etwas, das mir selbst Zeit gab, mich etwas zu beruhigen, auch wenn ich durchaus nach wie vor Wut verspürte, Frust. Es hätte nicht so kommen dürfen. Jetzt wusste sie es und sie würde sich abwenden, dessen war ich mir sich-

Bevor ich meinen Gedanken fortführen konnte, da entschuldigte Taupfote sich bei mir, woraufhin ich sie überrascht ansah. "Warum? Du hast nur deinen Standpunkt ausgesprochen.",erwiderte ich, kaufte ihr das aufgrund der folgenden Stammelei nicht wirklich ab. "Bedank dich nicht dafür, wenn es doch Zweifel in dich setzt. Ich hab ihn gesehen. Den Schritt zurück." Meine Stimme war tief, ruhiger, aber es schwang auch etwas... Missmut mit. Es tat weh, sie so zu sehen. Tatsächlich suchte ich nach Ekel in ihren Augen, doch konnte nichts erkennen. Vielleicht überdeckte sie ihn auch nur gut. "Und ist das ein Grund, es einfach nie zu versuchen? Aufzugeben und sich seinem Schicksal zu überlassen?",fragte ich nach, ehrlich darüber verwundert, dass sie die Sache so nüchtern und resigniert betrachtete. Realistisch, ja. Aber Realismus hatte in meinen Augen wenige Grenzen. Es war durchaus realistisch, dass ich irgendwann Anführer wurde, wenn ich mich anstrengte. Und ich könnte dafür sorgen, dass niemandem mehr etwas zustieß. Dafür müsste sich der Clan verändern, nach meinen Wünschen. Vielleicht sogar unterbewusst.
"Ich werde dafür sorgen, dass meine Geschwister und ich sicher sind. Niemand wird uns einfordern können, sobald ich einmal an der Spitze stehe und dann wird auch kein Stamm mehr es wagen, dich einzufordern. Ich kann dich beschützen." Nun mischte sich unter den Ernst auch eine kleine Bitte. Die Bitte, mich nicht den Hunden zum Fraß vorzuwerfen, mich nicht für mein Blut zu verurteilen. Mir zu glauben.

Taupfote sagte daraufhin etwas, mit dem ich ehrlicherweise nicht gerechnet hatte. Ich hätte gedacht, dass sie mich dafür verachten würde, trotz meiner kleinen, hoffnungsvollen Bitte. War meine Meinung von ihr so gering gewesen? Nein, ich war lediglich so überzeugt von meinem Feindbild, dass ich das auf jede Katze übertragen hatte, die nicht zu meiner engsten Familie gehörte. Sie würde mir zur Seite stehen und mich nicht verraten. Mir fiel ein Stein vorm Herzen, ließ mich kurz aufatmen, ehe ich langsam etwas näher kam, sie jedoch nicht berührte. "Ich weiß das zu schätzen. Danke für dein Vertrauen... Und dennoch..." Ich konnte den Schritt zurück, die zeitweilige Unsicherheit nicht vergessen. "...hegst du Zweifel. An mir? An meiner Loyalität?"



Taupfote liebt das!
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#5819

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

13.08.2025 14:28
von Mauspfote | 227 Beiträge | 232 Punkte
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@Minzpfote

"Ich kann gerne anfangen" miaute ich schnell. Gesagt getan, ich ließ mich in die geübte Kauerhaltung fallen und wartete ab was Minzpfote dazu sagen würde. Jagen war mir bisher einfacher gefallen als jagen und so hatte Lichthauch tatsächlich kaum was zu meckern gehabt, als sie meine Haltung gesehen hatte. Naja... immerhin hatte ich davor ein wenig Hilfe bekommen. Fragend sah ich die andere Schülerin an und wartete ab.


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#5820

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

18.08.2025 21:13
von Minzpfote | 239 Beiträge | 244 Punkte
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@Mauspfote

Ich beobachtete die Kätzin dabei wie sie in die Jagdkauer fiel und versuchte mich dann daran zu erinnern was Lichthauch gesagt hatte. Die Haltung am Boden, die Spannung im gesamten Körper. Dann verglich ich dies mit der Haltung von Mauspfote und antwortete mit einem breiten Lächeln „Das sieht gut aus finde ich. Nichts was ich verändern würde“ es freute mich, dass ihr dies anscheinend mehr zu liegen schien als das Kämpfen.
„Wie sieht es bei mir aus?“, fragte ich dann und lies mich nun ebenfalls in die Position fallen. Nicht zu weit oben, nicht zu nah am Boden. Beweglich, aber trotzdem voller Spannung. Dann sah ich zu der anderen Schülerin rüber zur Bestätigung oder möglicher Verbesserung.


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#5821

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

23.08.2025 15:27
von Mauspfote | 227 Beiträge | 232 Punkte
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@Minzpfote

Ich entspannte mich langsam, während Minzpfote nun ihre Ausführung zeigte. In meinen Augen sah ich nichts falsches und unsere Haltungen glichen sich beinahe eins zu eins. Ich lächelte breit und nickte Minzpfote dann annerkennend zu, "sieht gut aus!" verkündete ich dann. Somit stand uns nichts mehr im Weg ein paar Mäuse zu erjagen! Ich erhob mich nun ricjtig und begann wieder mit der Spurensuche.


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by brasselclawed


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#5822

RE: RPG Territorium

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Der SturmClan

27.08.2025 09:38
von Minzpfote | 239 Beiträge | 244 Punkte
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Geschlecht Weiblich
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@Mauspfote

Ein wenig stolz erhob ich mich ebenfalls wieder und reckte meine Nase ein wenig in den Wind. Dann öffnete ich den Mund ein wenig, um eine mögliche Spur besser aufzunehmen. Aus dem Augenwinkel sah ich zu Mauspfote.
„Hast du schon was?“, fragte ich sie. Hoffentlich würden wir etwas fangen können. Das Gefühl, dem Clan endlich etwas geben zu können, erfüllte mich immer wieder mit Stolz und Aufregung. Es tat gut endlich etwas tun zu können und nicht nur eine Last zu sein. Umso mehr wollte ich Beute zurückbringen. War da…? Ich schnupperte noch mal, um sicherzugehen. Die fährte roch frisch. Hatte Mauspfote sie auch bemerkt?


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